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Termin

Werte aus der Datenflut schöpfen – Machine Learning und Data Science nutzen

24. November 2017, 13:00 - 17:30

Veranstalter

CPS.HUB NRW

Veranstaltungsort

adesso AG
Stockholmer Allee 20
44269 Dortmund Jetzt Route planen

Datum

24. November 2017
13:00 - 17:30 Uhr

Am 24.11.2017 fand die Veranstaltung "Werte aus der Datenflut schöpfen – Machine Learning und Data Science nutzen" bei der Adesso AG in Dortmund statt. Gut 50 Gäste waren der Einladung der Fachgruppe Software gefolgt, um über die Nutzbarmachung von Daten und die damit verbundenen Technologien zu diskutieren.

Die Vorträge beleuchteten zunächst die "Begrifflichkeiten" Data Science, maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz - mit dem Ergebnis, dass sie gar nicht so klar voneinander abzugrenzen sind und es durchaus unterschiedliche Definitionen dazu gibt. Prinzipiell sollen sie alle aber dazu beitragen, künftig immer genau das aus einem existierenden Datenhaufen herauszuziehen, was in der entsprechenden Situation benötigt wird. Und auch dazu, den "Datenhaufen" zunächst bereit zu stellen.

Welche Technologie sinnvollerweise für welche Anwendung zum Einsatz kommt, war Gegenstand des Vortrags von Nils Schwenzfeier von der Universität Duisburg-Essen - abhängig von Rahmenbedingungen und Zielsetzungen. Dr. Tobias Brambach, Point 8 GmbH, räumte zunächst mit der Wunschvorstellung auf, dass es reicht, einen Berg von Daten anzuhäufen, der dann wie von Zauberhand von der magischen künstlichen Intelligenz so ausgewertet wird, dass genau die richtigen Ergebnisse herauskommen. Seine Kernaussage: Nur wenn die erhobenen Daten verstanden werden, das Expertenwissen aus der untersuchten Domäne einbezogen und mit der Expertise von Data Scientists zusammen gebracht wird kommt man zu einem guten Ergebnis.

Dr. Fabian Temme, RapidMiner Inc., stellte in seinem Vortrag vor, wie die Wertschöpfungskette von der Datenerfassung bis zur Entscheidungsfindung aussehen kann und inwiewiet die Open Source-Plattform von RapidMiner dazu beitragen kann. Die zentralen Fragen sind die nach der Problemstellung (Welche Zielsetzung verfolge ich mit der Vorhersage?), der Datenerfassung (Habe ich geeignete Daten und in welcher Form liegen sie vor?), der Entscheidungsfindung und Wertschöpfung (Wie setze ich die Vorhersagen um?) sowie dem Deployment und Monitoring (Performanz des Projekts, Einbindung in Businessprozesse).

Oliver Schönfelder von der Woodward Kempen GmbH rundete das Programm durch einen Blick aus der Praxis ab. Woodward ist Hersteller von Frequenzumrichtern für Windkraftanalgen - und diese sind die zweithäufigste Ursache für Ausfälle von Anlagen. Als Bindeglied zwischen der (mechanischen) Stromerzeugung und der Einspeisung ins Netz werden sie mit vielen Strom-, Spannungs- und Temperatursensoren überwacht. Die ermittelten Werte werden aber bislang ausschließlich für die interne Steuerung und Regelung verwendet, das Wissenspotential, das z. B. in Hinsicht auf die Performance der Analgen darin steckt wird bislang nicht genutzt. Im Rahmen des Projekts CoBaMas sollen nun passende Analysewerkzeuge entwickelt werden, die eine datenbasierte Zustandsüberwachung für Windkraftanlagen-Frequenzumrichter ermöglichen.

Die freigegebenen Vorträge finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

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Werte aus der Datenflut schöpfen – Machine Learning und Data Science nutzen

24. November 2017, 13:00 - 17:30

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