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Pressemitteilung 03.01.2018

IKT-Branche in NRW boomt

Aktuelle Ausgabe der Reihe „Facts & Figures“ enthält die neusten Kennzahlen der Informations- und Kommunikationstechnologiebranche

Die Informations- und Kommunikationstechnologiebranche (IKT-Branche) in Nordrhein-Westfalen entwickelt sich hervorragend. Beschäftigtenzahlen und Umsätze sind gestiegen und erreichen ein neues Hoch. „Das digitale Industrieland hat in den vergangenen Jahren ein außerordentlich positives Profil gewonnen“, erläutert Monika Gatzke vom CPS.HUB NRW, der größten Digitalisierungsplattform des Landes. „In Sachen Kompetenz für die digitale Transformation sind die IKT-Unternehmen in Nordrhein-Westfalen sehr stark aufgestellt und arbeiten erfolgreich mit den zahlreichen Forschungseinrichtungen zusammen.“

CPS.HUB NRW veröffentlicht mit der aktuellen Ausgabe (Stand: Dezember 2017) der Reihe "Facts & Figures" die neusten Kennzahlen der Informations- und Kommunikationsbranche in Nordrhein-Westfalen. Die Publikation enthält Angaben zum IKT-Standort NRW, bietet deutschlandweite Vergleichszahlen und analysiert dezidiert einzelne Branchenzweige. Darüber hinaus wird die IKT-nahe Bildungs- und Forschungslandschaft sowie die Entwicklung des Breitband-Ausbaus in NRW betrachtet. Die Ergebnisse dieser Analyse basieren auf den neusten verfügbaren Statistiken des Statistischen Bundesamtes, IT.NRW und der Bundesagentur für Arbeit, sie beziehen sich auf das Jahr 2015. Die gesamte Publikation steht kostenlos zum Download bereit.

Einige der zentralen Ergebnisse der Facts and Figures (siehe Anlage) im Überblick:

Steigende Umsatzzahlen

Die nordrhein-westfälischen IKT-Unternehmen erwirtschafteten im Jahr 2015 einen Umsatz von rund 102,88 Milliarden Euro – das entspricht 15,86 Prozent des nordrhein-westfälischen Bruttoinlandsproduktes. Inkludiert sind die Branchenzweige Informationstechnologie (IT), Telekommunikation (TK) und Consumer Electronics (CE). Damit steigerte die Branche ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1,69 Prozent. Betrachtet man als Vergleichszeitraum die vergangenen fünf Jahre, so erreicht die Branche ein sattes Umsatzplus von insgesamt 11,4 Prozent. Den Hauptumsatz erwirtschaftet dabei mit rund 57,33 Milliarden Euro (rund 80 Prozent des Gesamt-Umsatzes der Branche) im Jahr 2015 die Telekommunikations-Branche.

Mehr Beschäftigte, mehr Unternehmen

Rund 210.400 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte arbeiten in mehr als 23.700 IKT-Unternehmen. Damit stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr um fast 4.000 Personen an, ebenso kamen fast 200 Unternehmen am Markt hinzu. Auch für den Vergleichszeitraum von 2010 bis 2015 sind die Entwicklungen positiv: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wuchs um 11,22 Prozent, die Anzahl der Unternehmen stieg um 2,49 Prozent. Mit knapp 177.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Jahr 2015 zählt die IT-Branche zu den größten Arbeitgebern des Landes.

Zahl der Studierenden in IKT-nahen Fächern wächst

Im Wintersemester 2016/17 waren über 85.000 Studierende in den Fächern Informatik sowie Elektrotechnik und Informationstechnik in NRW eingeschrieben. Im internationalen Times Higher Education Ranking schneiden die nordrhein-westfälischen Hochschulen gut ab: die RWTH Aachen wird als fünftbeste deutsche Hochschule eingestuft und landet im globalen Ranking auf Platz 79.

Breitbandverfügbarkeit steigt - je nach Region ist sie aber unterschiedlich ausgeprägt

Insgesamt haben 83,3 Prozent der Anschlüsse in Nordrhein-Westfalen eine Geschwindigkeit von ≥ 50 Mbit/s (Stand: Mitte 2017), das sind 4,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und deutlich über den Bundesdurchschnitt, der bei 76,9 Prozent liegt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt NRW damit direkt hinter den Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin auf Platz 4. Mit geringen Anschlussqualitäten ≥ 30 Mbit/s und
≥ 16 Mbit/s sind in Nordrhein-Westfalen 87,4 Prozent bzw. 92,9 Prozent versorgt. Schaut man auf die Verteilung der Anschlussqualitäten, so fällt auf, dass insbesondere die Ballungszentren im Ruhrgebiet und der Rheinschiene gut oder bereits sehr gut versorgt sind. In den ländlichen Gebieten gibt es teils noch erhebliche Versorgungslücken.

CPS.HUB NRW – Competence Center for Cyber Physical Systems

Als Innovationsmotor für die digitale Transformation treibt CPS.HUB NRW – Competence Center for Cyber Physical Systems die Weiterentwicklung der technolo­gischen Basis für intelligente vernetzte Systeme voran. CPS.HUB NRW adressiert dabei die wichtigen Zukunftsthemen wie Smart Computing, Machine Learning und künstliche Intelligenz, IT-Security und 5G. Im CPS.HUB NRW werden das vorhandene Wissen und die Fachdisziplinen-spezifische Kompetenz zusammengeführt und gemeinsam weiterentwickelt. Das Netzwerk von CPS.HUB NRW umfasst aktuell mehr als 950 Experten aus Forschung, Wirtschaft, Politik, Verbänden und gesellschaftlichen Gruppen, die gemeinsam in 12 Fachgruppen daran arbeiten, die Chancen und Herausforderungen von Cyber Physical Systems nutzbar zu machen. CPS.HUB NRW ist ein öffentlich gefördertes Projekt, das aus Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert wird.

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