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Pressemitteilung 08.05.2017

IKT-Branche ist Motor der Digitalen Transformation in NRW

Ergebnisse der Umfrage von CPS.HUB NRW, networker NRW und Bitkom

Vor der Landtagswahl blickt die IKT-Branche in Nordrhein-Westfalen optimistisch in die Zukunft. Gut acht von zehn Unternehmen (84 Prozent) rechnen mit einer Umsatzsteigerung von mindestens 10 Prozent bis 2018. Vor allem die starke Binnennachfrage wirkt sich positiv auf die Geschäftslage aus. Das sagen 55 Prozent der 163 befragten IKT-Unternehmen, die sich an der Befragung des Netzwerks CPS.HUB NRW in Kooperation mit dem Digitalverband Bitkom und dem IT-Verband networker NRW zur Digitalen Transformation in NRW beteiligt haben.

„IKT-Unternehmen in NRW haben die Potenziale der digitalen Transformation erkannt und entwickeln sich zu Enablern Industrie-übergreifender Wertschöpfungsketten, zum Beispiel durch den Einsatz von Smart-Data-Anwendungen“, resümiert Monika Gatzke von CPS.HUB NRW. Ein Drittel (35 Prozent) der befragten Unternehmen hat in den vergangenen zwölf Monaten daran gearbeitet, das Potenzial von Daten künftig besser ausschöpfen zu können. Dafür wurden entweder Speicherkapazitäten erweitert (36 Prozent) oder cloudbasierte Lösungen umgesetzt (35 Prozent). Als Herausforderungen betrachten die befragten Unternehmen nach wie vor den Datenschutz sowie die Komplexität der Datenanalysen. Ein Unternehmen brachte seine Strategie wie folgt auf den Punkt: „Wir glauben nicht daran, dass immer größere Datenmengen die Lösung sind, sondern immer bessere.“

Das Dauerthema IT-Sicherheit spielt nach wie vor eine zentrale Rolle. So bewertet jedes zweite Unternehmen (47 Prozent) die allgemeine Bedrohungslage als „eher zunehmend“, jedes dritte (34 Prozent) geht sogar von einer starken Zunahme aus. Die Konsequenz sind steigende Ausgaben: 60 Prozent der Unternehmen planen größere Budgets für IT-Sicherheit ein, davon steigern 17 Prozent ihr Budget um mehr als 10 Prozent. Die mit Abstand wichtigste Maßnahme zur Stärkung der IT-Sicherheit im Unternehmen ist die Entwicklung einer langfristigen IT-Sicherheitsstrategie, 62 Prozent der Unternehmen machen dies derzeit. „Die Sensibilisierung der IT-Wirtschaft für das Thema IT-Sicherheit nimmt weiter zu, ist aber noch ausbaufähig. Die Investitionen in diesem Bereich sind daher deutlich zu erhöhen, um Unternehmen in die Lage zu versetzen, innovativ und sicher zu agieren.“, sagt Hubert Martens, Geschäftsführer des IT-Verbandes networker NRW e.V.

Die weiterhin angespannte Fachkräftesituation beeinflusst die aktuelle Geschäftslage in der IKT-Branche negativ. Ein Drittel der Unternehmen in NRW (36 Prozent) sehen sich dadurch behindert, 5 Prozent davon sogar „stark behindert“. Der größte Bedarf an IT-Fachkräften wird in den kommenden fünf Jahren in den Bereichen IT-Sicherheit und Industrie 4.0 erwartet. Aber auch für die Anwendungen von Big Data und Cloud Computing sehen die Befragten eine weiter ansteigende Nachfrage. Aus diesen Ergebnissen folgt der Wunsch nach intensiverer Förderung der digitalen Bildung. Nahezu jedes Unternehmen (97 Prozent) meint, dass die aktuelle Schul-, Hochschul- und Ausbildung angepasst werden muss. „In allen Bildungsbereichen besteht der dringende Bedarf, Digitalisierung und die hierfür benötigten Fähigkeiten stärker in den Vordergrund zu rücken. Der hohen Nachfrage nach Software-Entwicklern und IT-Beratern muss effektiv und schnell begegnet werden“, erklärt Stefan Koetz, Bitkom-Landessprecher für Nordrhein-Westfalen.

Die Ergebnisse der Umfrage finden Sie in der Knowlegdebase von CPS.HUB NRW.

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