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News 06.06.2019

Wie neue Technologien das Leben erleichtern

McKinsey-Studie „Tech for Good“: Technologische Entwicklung fördert Wohlstand und auch Wohlergehen jenseits des Materiellen, bringt aber auch neue Risiken

Künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge und ähnliche Aspekte der Digitalisierung können Volkswirtschaften auch jenseits von wirtschaftlichem Wachstum große Vorteile bringen – von gesundheitlichen Verbesserungen und einer höheren Lebenserwartung über eine größere Arbeitsplatzsicherheit bis hin zu mehr Chancengleichheit. Um die Effekte von Technologien auf Unternehmen, Volkswirtschaft und Gesellschaft zu beleuchten, hat das McKinsey Global Institute in der aktuellen Studie „Tech for Good: Smoothing disruption, improving well-being“ rund 600 Technologieanwendungen untersucht. Ziel war es herauszufinden, inwieweit die neue Generation von Technologien unser Leben verbessern kann.

Rund 60 Prozent der Anwendungsfälle basieren zumindest teilweise auf Künstlicher Intelligenz. Die Palette reicht dabei von Online-Schulungen und digitaler Arbeitsvermittlung über mobile Zahlungslösungen für einen besseren finanziellen Zugang, Online-Marktplätze für billigere Güter und Dienstleistungen, adaptive Lernanwendungen, die junge Menschen besser auf den Arbeitsmarkt vorbereiten, saubere Technologien für ökologische Nachhaltigkeit bis hin zu KI-basierter Arzneimittelforschung und personalisierter Medizin für ein längeres und gesünderes Leben.

„Immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen befassen sich mit Möglichkeiten, Wohlstand und Wohlergehen jenseits der üblichen Kennzahl des BIP zu messen“, sagt Eckart Windhagen, Seniorpartner im Frankfurter Büro von McKinsey und Mitglied des MGI. „Mit diesem Diskussionspapier wollen wir einen Beitrag zu dieser Debatte leisten, die wir vor dem Hintergrund des aktuellen, disruptiven technologischen Wandels für hochrelevant halten.“

Damit Technologie die Lebensqualität der Menschen verbessert und gleichzeitig die negativen Konsequenzen bestmöglich geglättet werden, machen die Autoren fünf zentrale Erkenntnisse aus:

  1. In Europa und in den USA kann durch neue Technologien bis 2030 der wirtschaftliche Wohlstand um 0,3 bis 0,5 Prozent gesteigert werden. Vorausgesetzt, die Innovationen konzentrieren sich auf Aspekte, die das Wachstum steigern und die Fähigkeiten der Menschen erweitern, statt nur auf Kostensenkung und Personaleinsparung. Der zusätzliche Schub ist auf ein höheres Produktivitätswachstum und geringere Arbeitslosigkeit zurückzuführen. Erforderlich ist zudem eine stärkere öffentlich-private Zusammenarbeit, die zu einer raschen Qualifizierung von Arbeitnehmern für neue Aufgaben führt.
     
  2. Die zusätzlichen Effekte für das Wohlergehen, die über den rein materiellen Aspekt hinausgehen, könnten in gleicher Größenordnung gesteigert werden – gemessen an den verbreiteten Indizes für außerökonomische gesellschaftliche Vorteile.
     
  3. Die Verbesserungen in den Bereichen Gesundheit und Lebensdauer könnten den größten Beitrag leisten.
     
  4. Die negativen Einflüsse auf das Wohlstandswachstum – wie Einkommensungleichheit und Risiko von Arbeitslosigkeit – sind in allen Szenarien, wie sich der Übergang managen lässt, ähnlich groß. Mit anderen Worten: „Der Widerstand gegen die Verbreitung von Technologien wie KI reduziert nicht die Nachteile, verringert aber die Vorteile“, sagt McKinsey-Experte Eckart Windhagen.
     
  5. Lohn- und Vermögensungleichheiten bestehen in allen Szenarien fort. Das stützt die Annahme, dass weitere Maßnahmen notwendig sind, um diese Ungleichheiten zu lösen.

„Technologie hat in Europa und in den USA in den vergangenen 40 Jahren erheblich dazu beigetragen, dass es den Menschen besser geht“, sagt Eckart Windhagen. „Eine zentrale Erkenntnis unserer Arbeit ist, dass sich dieser positive Trend nur fortsetzen wird, wenn Unternehmen neue Technologien richtig einsetzen.“

Die vollständige Studie finden Sie hier.

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