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News 22.04.2019

Bekanntmachungen zu Künstlicher Intelligenz

Zwei Förderprogramme im Rahmen der Deutschen KI-Strategie. Einreichungsfrist jeweils am 03.06.2019

Mit der Strategie Künstliche Intelligenz hat die Bundesregierung einen Rahmen für die weitere Entwicklung und Anwendung von KI in Deutschland geschaffen, um den Forschungsstandort Deutschland zu sichern, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft auszubauen und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von KI in allen Bereichen der Gesellschaft im Sinne eines spürbaren gesellschaftlichen Fortschritts und im Interesse der Bürger zu fördern.

Zur Forschungsförderung im Bereich verschiedener Aspekte der Künstlicher Intelligenz hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung zwei neue Förderrichtlinien bekanntgegeben. Die Fristen zur Einreichung von Projektskizzen enden jeweils am 03. Juni 2019.

Anwendung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in der Praxis

Mit dieser Richtlinie werden Vorhaben gefördert, welche die innovative Anwendung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in der Praxis zum Ziel haben.

Gegenstand der Förderung ist die prototypische, softwaregetriebene Umsetzung von aktuellen Forschungsergebnissen aus dem Bereich der KI in der Praxis. Die Lösungen sollen primär bezogen sein auf Produktions- und Distributionsprozesse oder innovative Dienstleistungen, nicht dagegen auf rein innerbetriebliche Optimierungsaspekte. Die zu entwickelnden Lösungen sollen einfach übertragbar und in verschiedenen Domänen anwendbar sein. Sie sollen auch derart gestaltet werden, dass sie die am Prozess beteiligten Personen unterstützen und deren Entscheidungskompetenz fördern bzw. erhöhen.

Weitere Informationen zur Förderbekanntmachung „Anwendung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in der Praxis“ finden Sie hier.

Erklärbarkeit und Transparenz des Maschinellen Lernens und der Künstlichen Intelligenz

Mit dieser Richtlinie werden Vorhaben gefördert, welche die Nachvollziehbarkeit, Erklärbarkeit und Transparenz des Maschinellen Lernens bzw. der Künstlichen Intelligenz – vor allem im Hinblick auf praxisrelevante Anwendungen – zum Ziel haben.

Grundsätzlich sind drei Arten von Projekten möglich, die auch kombiniert werden können:

  • Grundlagenorientierte, interdisziplinäre Projekte, die durch eine Zusammenarbeit vor allem der Fachgebiete Physik, Kognitionswissenschaften und Informatik zustande kommen. Hiermit sind explizit Projekte gemeint, die sich mit völlig neuen Herangehensweise beschäftigen, ohne auf bisherige Methoden oder Tools zurückzugreifen.
  • Methodenentwicklungsprojekte, die sich mit der essentiellen Weiterentwicklung schon bestehender Ideen beschäftigen. Hierbei sollen Projekte im Fokus stehen, die die Methoden entscheidend verbessern oder durch neue Verfahren erweitern.
  • Werkzeugentwicklungsprojekte, die sich mit der Neuentwicklung von Werkzeugen für die Nachvollziehbarkeit beschäftigen. Damit sind allerdings keine reinen grafischen Werkzeuge gemeint, sondern intelligente Tools mit neuen Kenngrößen, die die Informationen aus den komplexen Zustandsräumen der künstlichen neuronalen Netze in menschenlesbare Informationen transformieren.

Weitere Informationen zur Förderbekanntmachung „Erklärbarkeit und Transparenz des Maschinellen Lernens und der Künstlichen Intelligenz“ finden Sie hier.

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