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News 21.03.2019

NRW erreicht bei Digitalisierung Platz 5

Vergleich der Bundesländer im Deutschland-Index der Digitalisierung

Vor allem bei der Digitalisierung der Kommunalverwaltungen und im Bereich Wirtschaft und Forschung hat es in den vergangenen Jahren beachtliche Fortschritte gegeben; doch nicht alle Bundesländer profitieren hiervon in gleicher Weise. Nordrhein-Westfalen belegt insgesamt den fünften Platz und hat sich in jedem der fünf Themenfelder verbessert. Das zeigt der Deutschland-Index der Digitalisierung 2019 des Kompetenzzentrums Öffentliche IT.

Im Gesamtindex liegen wie schon im Gesamtbild aus 2017 die Stadtstaaten – allen voran Berlin – sowie die großen Flächenländer vorn. Berlin und Sachsen konnten ihren Indexwert in den zwei Jahren seit der letzten Erhebung deutlich steigern. Hinsichtlich der untersuchten Bereiche verzeichnen Wirtschaft und Forschung sowie die Kommunen die höchsten Zuwächse. Bei der Infrastruktur und der Nutzung von E-Government-Angeboten fallen die Steigerungen hingegen eher bescheiden aus.

Die Kommunalverwaltungen konnten in den vergangenen zwei Jahren insbesondere mit der starken Ausbreitung von HTTPS-Unterstützung, der Nutzung von Basiskomponenten wie Servicekonten und E-Payment, einer verbesserten Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Verwaltungsebenen und der Einführung von Online-Anliegen-Management - z. B. in Form eines Mängelmelders - punkten. Die Steigerung des Angebots an Onlinediensten ist jedoch mehr als dürftig. Für die Studie wurden fünf der nachgefragtesten Verwaltungsleistungen untersucht. Mehr als 40 Prozent der gut 300 untersuchten Kommunen bietet keine der fünf Leistungen online an. Im Ländervergleich liegen die Stadtstaaten Hamburg und Berlin deutlich vorn, dahinter folgen Nordrhein-Westfalen und Bremen, sowie Brandenburg. In den Flächenstaaten tragen auch kleine und mittelgroße Kommunen zum Erfolg bei.

Eine besonders starke Zunahme lässt sich bei der öffentlichen Forschungsförderung im Digitalisierungsbereich feststellen. Im Vergleich zu 2017 hat sich diese mehr als verdreifacht. Selbst wenn einige Großprojekte mit längeren Laufzeiten außer Acht gelassen werden, ist die Steigerung mit fast einer Verdoppelung der Summen enorm. Digitalen Innovationen als Wirtschafts- und Teilhabefaktor werden damit eine höhere politische Priorität eingeräumt als noch vor zwei Jahren.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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