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News 28.02.2019

IT-Trends 2019: Zwei Drittel nutzen bereits intelligente Technologien

Capgemini-Studie: Verantwortliche bewerten eigenen Digitalisierungsgrad als mittelmäßig

Ihren Erfolg bei der Digitalisierung stufen Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchschnittlich weiterhin als mittelmäßig ein. Angesichts der großen Anstrengungen in diesem Bereich und der hohen Ausgaben für die Digitalisierung ist diese Bilanz ernüchternd. Als technologischer Trend zeigt sich, dass mehr als zwei Drittel der Unternehmen bereits intelligente Techonolgien einsetzen. Das zeigen die Ergebnisse der IT-Trends-Studie von Capgemini, für welche 108 IT-Verantwortliche aus den deutschsprachigen Ländern befragt wurden.

Als größten Erfolg der Digitalisierung nennen Unternehmen die Steigerung ihrer Effizienz, die Sicherung der eigenen Marktposition und die Verbesserung des Einkaufs- und Serviceerlebnisses der Kunden. Allerdings fällt es ihnen noch schwer, darauf basierend neue Geschäftsfelder in der eigenen oder in anderen Branchen zu erschließen.

Als wichtigste Maßnahmen für den Erfolg der Digitalisierung nennen die Studienteilnehmer den Aufbau interdisziplinärer Teams mit Fach- und IT-Mitarbeitern – wie im Vorjahr an erster Stelle – sowie die gezielte Einstellung von Mitarbeitern mit dem entsprechenden Know-how. Außerdem betrachten sie es als wichtig, die unternehmenseigenen Daten stärker zu vernetzen und zu analysieren sowie die Cloud-Kapazitäten auszubauen.

Mit den genannten Maßnahmen im Rahmen der Digitalisierung schaffen viele Unternehmen auch die Voraussetzungen für den Einsatz intelligenter Technologien wie Machine Learning, Bilderkennung oder Natural Language Processing. Rund 70 Prozent der Befragten setzen sie bereits ein, mehr als 50 Prozent allerdings nur in geringem Umfang. Zu den knapp 19 Prozent intensiver Nutzer gehören vor allem Konzerne und größere mittelständische Unternehmen.

Ob intelligente Technologien eingesetzt werden, hängt stark von der Einstellung der Fachabteilungen ab. Als Vorteil sehen sie vor allem die Möglichkeiten, manuelle Arbeiten zu automatisieren. Recht positiv bewerten sie darüber hinaus ihren Einsatz zur intensiven Datenanalyse und zur Vorhersage des Verhaltens von Kunden, Maschinen oder des Marktes. Weniger Anklang finden komplexere Einsatzszenarien wie die Unterstützung des Kundendialogs, die Abgabe von Empfehlungen oder die Überwachung des Tagesgeschäftes.

Die Studienergebnisse finden Sie hier.

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