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News 04.02.2019

One-Stop-Shops für Digitalisierungsthemen

Europäische Kommission veröffentlicht Bericht zur regionalen Wirkung von Digital Innovation Hubs

Das Joint Research Center der Europäischen Kommission hat einen Bericht veröffentlicht, in dem die Zusammenhänge zwischen Digital Innovation Hubs (DIHs) und Smart Specialisation Strategies (S3) untersucht werden. In diesem Bericht werden ausgewählte europäische Regionen analysiert, in denen digitale Innovationszentren das politische Ergebnis eines Smart-Specialisation-Prozesses sind.

Smart Specialisation Strategies (S3) sind ein ortsbezogener Ansatz, der das einzigartige Entwicklungspotenzial einer Region durch gezielte Anstrengungen aufgreift. Digitales Wachstum hat eine hohe Priorität und stellt ein wiederkehrendes Ziel in ganz Europa dar. Digital Innovation Hubs tragen als politisches Instrument zu diesem Ziel bei, indem sie die Digitalisierung der Industrie fördern.

Häufig basierend auf der Zusammenarbeit regionaler Akteure wie Technologieunternehmen und Hochschulen, können Digital Innovation Hubs auch die Entwicklung des regionalen Innovationsökosystems sowie das Unternehmenswachstum und die Aufwertung lokaler Anbieter unterstützen. Eine klare Rolle der DIHs in vielen Regionen besteht darin, das System transparenter zu machen und potenziell Begünstigten ihre Möglichkeiten zu vermitteln. Während einige DIHs Start-ups unterstützen, die auf digitalen Technologien basieren, unterstützen andere die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen durch reifere Unternehmen, die die digitalen Möglichkeiten noch nicht vollständig nutzen.

Der Bericht enthält eine Analyse verschiedener Geschäftsmodelle und des Finanzierungsmixes von DIHs. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie DIHs zum Erfolg von Smart-Specialisation-Strategien beitragen können, indem sie Unterstützungsmechanismen auf verschiedenen Ebenen kanalisieren, mit regionalen Entwicklungsagenturen zusammenarbeiten oder Partner für die Entwicklung sind. Der Aufbau eines erfolgreichen Partnermixes in dem Konsortium, das einen DIH betreibt, ist eine Voraussetzung für seinen Erfolg, sowohl für den Aufbau eines umfassenden Angebots (One-Stop-Shop) als auch für den Versuch, die Preise durch Kostenteilung mit bestehenden Akteuren wie Wissenschaftsparks, Cluster, Inkubatoren usw. niedrig zu halten.

Die Schlussfolgerungen bestätigen, dass DIHs zwar die Digitalisierung der lokalen Industrie unterstützen, aber auch das regionale Innovationsökosystem verbessern können. Schließlich enthält der Bericht eine Reihe von Empfehlungen für die langfristige Nachhaltigkeit der DIHs.

Die Publikation finden Sie hier.

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