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News 28.01.2019

Mobilität 4.0 im Schienengüterverkehr

Projekt railconnect ermöglicht zukünftig Zugabfertigung per App

Durch Digitalisierung der Zugabfertigung soll eine Erhöhung der Nutzungsintensitäten von unausgelasteten Bahnwagen, Loks und Trassen im Schienengüterverkehr sowie die Ortung von Bahnwagen ermöglicht werden. Mit dem Forschungsprojekt railconnect soll die Digitalisierung der bisher analogen Zugabfertigung und zum Aufbau einer Kollaborationsplattform für den Schienengüterverkehr vorangetrieben werden. Neben der Automatisierung beim Abfertigen eines Zuges mit Hilfe einer App ermöglicht ein datenbasierter Ansatz die Entwicklung und Bereitstellung von weiteren digitalen Dienstleistungen im Kontext des Schienengüterverkehrs. Projektpartner sind neben der Rail Connect GmbH das FIR e.V. an der RWTH Aachen sowie die LOCON Logistik & Consulting AG als assoziierter Partner.

Obwohl in Deutschland in den kommenden Jahren ein um 40 Prozent steigendes Transportaufkommen erwartet wird, kann der Schienengüterverkehr bisher auf Grund seiner geringen Leistungsfähigkeit keinen Beitrag zur Entlastung des Transportnetzes liefern. Dies liegt hauptsächlich an der ineffizienten Ausnutzung der Kapazität des Schienengüterverkehrs durch unausgelastete Züge. Ein wesentlicher Grund hierfür sind die zeitaufwendige, größtenteils noch manuelle Zugabfertigung und die analoge, nicht digitalisierte Kommunikation sowie die derzeit noch gering ausgeprägte Kollaboration in der Branche.

Die App „railfox“ soll zukünftig den papierbasierten Prozess der Zugabfertigung ersetzen. Sie erfasst dabei in Echtzeit weitere Daten über den Güterverkehr und ermöglicht so datenbasierte Entscheidungen. Die im Kontext des Forschungsprojekts geschaffene Datendrehscheibe „railconnect“ ermöglicht die Gestaltung von datenbasierten Services. Die Plattform "railconnect" erlaubt bei intelligenter Verknüpfung mit vorhandenen Daten die Entwicklung und Bereitstellung von Services, wie zum Beispiel ein Echtzeittracking der Bahnwagen, ein digitales Logbuch der Fahrt sowie eine Bahnwagenakte zur Optimierung der Instandhaltung.

Das Forschungsprojekt zur Digitalisierung des Schienengüterverkehrs eröffnet auch neue Potenziale in der Zusammenarbeit von Logistikanbietern, etwa die gemeinsame Nutzung und optimale Auslastung von Bahnwagen, Loks und Trassen. Dies steigert die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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