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News 20.12.2018

Industrie 4.0: Deutsche Unternehmen erhöhen Investitionen

Laut EY-Studie rechnen Großunternehmen mit Einsparungen durch Industrie 4.0 in Höhe von 7,5 Prozent – KMU lediglich von 6,6 Prozent

Deutsche Unternehmen verstärken ihre Anstrengungen zur Vernetzung der Produktion und Digitalisierung ihres Geschäftsmodells deutlich: So wollen acht von zehn Unternehmen im kommenden Jahr mehr in Industrie 4.0 investieren. Das zeigt eine neue Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young zusammen mit Bitkom Research. Schon in diesem Jahr investieren die Unternehmen 5,9 Prozent des Jahresumsatzes in entsprechende Anwendungen – nach 5,1 Prozent im Vorjahr. Die Großunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern geben sogar 7,5 Prozent ihres Umsatzes für Industrie 4.0 aus.

Stefan Bley, EY-Partner für den Bereich Performance Improvement, meint dazu: „Die Unternehmen wissen inzwischen, dass ihnen die erfolgreiche Einführung von digitalen Lösungen einen Wettbewerbsvorteil bringt. Die Unterschiede zwischen kleinen und größeren Unternehmen zeigen allerdings auch, dass nicht alle so stark auf die digitale Karte setzen können, wie sie wollen. Kleinere Unternehmen haben oft weder die Mittel noch das Know-how, um sich entsprechende Lösungen ins Haus zu holen. Die Tatsache, dass Unternehmen Industrie 4.0 zunehmend strukturierter angehen, zeigt sich insbesondere bei dem Fortschritt, eine IoT-Plattform für alle Unternehmensaktivitäten auszuwählen.“

Seit 2015 ist der Anteil von Unternehmen, die Industrie 4.0 anwenden, von 39 Prozent auf 47 Prozent kontinuierlich gestiegen. Auch hier sind die größeren Unternehmen den KMU voraus: Während inzwischen 62 Prozent der Unternehmen mit 500 und mehr Mitarbeitern entsprechende Anwendungen im Einsatz haben, sind es bei den KMU nur 44 Prozent.

Die Investitionen können sich lohnen, denn Industrie-4.0-Anwendungen helfen dabei, Kosten zu reduzieren. So rechnen die Unternehmen mit Einsparungen durch Industrie 4.0 in Höhe von 6,7 Prozent. Großunternehmen erwarten sogar Kostenreduktionen von 7,5 Prozent. Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) investieren dagegen weniger und profitieren demzufolge auch weniger von Industrie 4.0. Im laufenden Jahr wollen sie 5,5 Prozent des Jahresumsatzes investieren und rechnen dafür mit Einsparungen in Höhe von 6,6 Prozent.

Als wichtigste Technologie für ihr Geschäftsmodell haben die Unternehmen die IT-Sicherheit identifiziert. Alle Befragten bezeichnen sie als sehr beziehungsweise eher wichtig. Die Vernetzung der Maschinen untereinander – die so genannte Machine-to-Machine-Kommunikation – hat mittlerweile für 92 Prozent der Unternehmen eine große Bedeutung. Cloud Computing sehen 81 Prozent als sehr oder eher wichtig an.

Die Publikation finden Sie hier.

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