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News 12.12.2018

Spitzencluster it´s OWL erhält neun Millionen Euro

Land NRW fördert fünf Projekte im Bereich Intelligente Maschinen und neue Geschäftsmodelle

Auf der Strategietagung des Spitzenclusters it's OWL im Heinz Nixdorf MuseumsForum erhielten Vertreter von 21 Unternehmen und Forschungs-einrichtungen gestern im Namen von Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart die Förderbescheide für fünf neue it's OWL Projekte. Darin entwickeln über 20 Unternehmen und Forschungseinrichtungen Lösungen in den Bereichen maschinelles Lernen, Big Data in der Produktion, digitaler Zwilling, neue Geschäftsmodelle und Arbeitswelt der Zukunft. Das Land stellt dafür Fördermittel im Umfang von neun Millionen Euro bereit. Die gleiche Summe kommt aus der Industrie hinzu. Kleine und mittlere Unternehmen können Transfergutscheine nutzen, um Herausforderungen der Digitalisierung gemeinsam zu lösen.

Die fünf neuen Projekte starten im Dezember. Die Unternehmen Lenze, Benteler, KEB, Hanning Elektrowerke, Hesse, Miele, Weidmüller und fünf Forschungs-einrichtungen erarbeiten in einem Projekt Lösungen für maschinelles Lernen in der Produktion. Beteiligt sind die Universität Bielefeld, die FH Bielefeld, die HS OWL sowie Fraunhofer IEM und Fraunhofer IOSB-INA. Dadurch können Maschinen und Anlagen ihre Leistungsfähigkeit verbessern und sich automatisch an sich ändernde Bedingungen anpassen.

„it's OWL steht europaweit für einen überaus erfolgreichen Technologietransfer mit Fokus auf die mittelständische Wirtschaft. Das Spitzencluster trägt maßgeblich dazu bei, die Möglichkeiten und Verfahren der Industrie 4.0 greifbar zu machen. Die jetzt geförderten Verbundprojekte versprechen einen weiteren Innovationsschub für die Region: it's OWL öffnet wichtigen Branchen neue Perspektiven, schafft neue Angebote für Ausbildung und Studium und macht somit Arbeitsplätze zukunfts-fähig“, so Minister Pinkwart.

Kleine und mittlere Unternehmen können in Transferprojekten neue Technologien nutzen, um gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung konkrete Herausforde-rungen der Digitalisierung zu lösen. Dabei geht es beispielsweise um die intuitive Bedienung von Maschinen, ein verbessertes Energiemanagement oder neue Verfahren der Produktentwicklung. Abhängig von der Größe des Unternehmens werden 60 bis 80 Prozent der Gesamtkosten des Projekts durch das Land gefördert. Interessierte Unternehmen können sich bei der Entwicklung der Idee und der Vermittlung eines Forschungspartners durch die it's OWL Clustermanagement GmbH und die Transferpartner von it's OWL beraten lassen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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