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News 11.12.2018

Digitalisierung als gemeinschaftlicher Kraftakt

Initiative Wirtschaft & Arbeit 4.0 sucht nach Wegen, um Unternehmen und Belegschaften bei Digitalisierungsprozessen an einen Tisch zu bringen

Die Mitglieder der „Initiative Wirtschaft & Arbeit 4.0“ haben sich im Arbeits-ministerium zu ihrer zweiten Sitzung getroffen. Das Gremium mit Arbeitsminister Karl-Josef Laumann, Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Vertretern von Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern, Gewerkschaften, Arbeitgebern, Wissenschaft und Arbeitsverwaltung sucht Wege, um die Digitalisierung so zu gestalten, dass Technikentwicklung und Arbeits-gestaltung Hand in Hand gehen. In der Sitzung wurden erstmals konkrete Projekte vorgestellt und die Digitalstrategie des Landes diskutiert.

Das erfolgreiche Wirtschaften und Arbeiten in der digitalen Welt ist auch ein zentrales Thema der Strategie für das digitale Nordrhein-Westfalen. Nachdem ein breites Beteiligungsverfahren zum Entwurf abgeschlossen ist, werden die Anregungen nun ausgewertet und in die finale Fassung der Strategie eingearbeitet. Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart stellte den Teilnehmern den weiteren Fahrplan bis zur Kabinettbefassung im Frühjahr vor. Der Dialog darüber, wie Nordrhein-Westfalen in die digitale Spitzengruppe der Länder aufrücken kann, soll im kommenden Jahr fortgeführt und die Strategie fortgeschrieben werden. „Die Digitalisierung ist eine der größten Gestaltungsaufgaben unserer Zeit. Ich freue mich, dass wir mit unseren Partnern in der Initiative Wirtschaft & Arbeit 4.0 die Digitalstrategie der Landesregierung konstruktiv diskutieren konnten. Wir müssen den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen zukunftsfest machen. Dazu wird auch die zum 1. Dezember eingerichtete Kompetenzplattform KI.NRW einen wichtigen Beitrag leisten. Unser Ziel ist es, Nordrhein-Westfalen in den nächsten Jahren deutschlandweit führend in künstlicher Intelligenz aufzustellen“, so Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie.

Die Teilnehmer diskutierten zudem, wie der Dialog von Beschäftigten und Arbeitnehmervertretungen mit Management und Technikentwicklern gestärkt werden kann, um digitale Veränderungsprozesse in Unternehmen voranzu-bringen. Ein erfolgreiches Beispiel sind die von der Regionalagentur Siegen-Wittgenstein des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales angestoßenen
„Digital Scouts“ aus Siegen. Im Zuge des Projekts werden Beschäftigte von der örtlichen Wirtschaft zu Botschaftern und Wegbereitern für die Digitalisierung in ihren Betrieben fortgebildet. Träger des Projekts sind das Mittelstand 4.0-Kompetenz-zentrum Siegen, die Industrie- und Handelskammer, die Regional-agentur der Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe sowie die Arbeit-geberverbände Siegen-Wittgenstein und die Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd.

Weitere Informationen zum Kompetenzzentrum Siegen finden Sie hier.

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