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News 06.12.2018

Deutsche IKT-Branche weiterhin auf Erfolgskurs

BMWi Monitoring-Report zeigt konstantes Wachstum

Jährlich erstellen das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und Kantar TNS im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) den Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL. Die aus zwei Teilen bestehende Studie gilt als wichtiger Gradmesser der deutschen Digitalwirtschaft und offenbart in diesem Jahr erfreuliche Ergebnisse: Die Branche für Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) in Deutschland hat ihre Bruttowertschöpfung im letzten Jahr auf insgesamt 108 Milliarden Euro ausgebaut und die Zahl der Erwerbstätigen ist auf rund 1,2 Millionen gestiegen.

Seit 2010 ist die Bruttowertschöpfung – also der Wert der erzeugten Waren und Dienstleistungen abzüglich der Vorleistungen – in der IKT-Branche um insgesamt 30 Milliarden Euro gestiegen. Damit lässt die IKT-Branche klassische Industriezweige wie den Maschinenbau oder die Chemie- und Pharmaindustrie mit Abstand hinter sich. Der deutliche Anstieg der Bruttowertschöpfung in der IKT-Branche geht gänzlich auf die zunehmende Wertschöpfung bei den IKT-Dienstleistern zurück und kompensiert den Rückgang der Wertschöpfung bei den IKT-Hardware-Herstellern.

„Die IKT-Branche schafft wichtige Grundlagen und gibt Impulse für die Digitalisierung der gesamten deutschen Wirtschaft. Deshalb ist ihre positive Entwicklung so zentral. Treiber dieses positiven Trends sind die IKT-Dienstleister, die ihre Kennzahlen im Gegensatz zu den Hardware-Herstellern deutlich verbessern konnten“, sagt Prof. Dr. Irene Bertschek, die den Monitoring-Report mit verfasst hat.

So weist trotz des gesamtwirtschaftlichen Rückgangs des Gründungsgeschehens in Deutschland die IKT-Branche überdurchschnittliche Gründungsraten auf: Mit rund 6.000 neu gegründeten Unternehmen im Jahr 2017 sind im Schnitt der vergangenen drei Jahre 6,4 Prozent der IKT-Unternehmen neu gestartet. Zum Vergleich: Gesamtwirtschaftlich betrachtet liegt die Gründungsrate nur bei 4,9 Prozent.

Auch die Internetwirtschaft in Deutschland ist im Jahr 2017 gewachsen und hat rund zehn Milliarden Euro mehr Umsatz mit webbasierten Gütern und Diensten erzielt als im Vorjahr. Mit einem Umsatz von 119 Milliarden Euro erreicht die Internetwirtschaft einen Anteil von 3,7 Prozent am Bruttoinlandsprodukt (BIP). Beim Pro-Kopf-Umsatz liegt Deutschland mit 1.442 Euro im internationalen Vergleich auf Platz sechs – nach Südkorea (2.906 Euro), den USA (2.685 Euro), Großbritannien (2.312 Euro), Finnland (1.955 Euro) und Japan (1.648 Euro).

Eine Kurzfassung des aktuellen Reports finden Sie hier.

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