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News 03.12.2018

Fast jeder zehnte Bauer nutzt Drohnen

Umfrage von Bitkom und Bauernverband zum Einsatz digitaler Technologien

Neun Prozent der Landwirte setzen in ihren Betrieben Drohnen ein: Vier Prozent fliegen dabei eigene Drohnen, fünf Prozent engagieren externe Dienstleister. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Deutschen Bauernverbandes in Zusammenarbeit mit dem Digitalverband Bitkom. Demnach nutzen vor allem Betriebe mit mehr als 100 Hektar Fläche die fliegenden Helfer; von diesen setzen sogar 12 Prozent auf eigene Drohnen und weitere 13 Prozent auf externe Dienstleister. „In keiner anderen Branche werden Drohnen vergleichbar intensiv genutzt wie in der Landwirtschaft“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Bauern sind einmal mehr Vorreiter der Digitalisierung“, so Rohleder weiter.

Der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes Bernhard Krüsken erklärt: „Der Einsatz digitaler Technologien steigert die Akzeptanz moderner Landwirtschaft in der Öffentlichkeit. Denn High-Tech ermöglicht es, noch nachhaltiger zu arbeiten, weil dadurch das Tierwohl erhöht wird und die Felder pflanzen- und umweltgerechter bewirtschaftet werden.“

Die Einsatzgebiete von Drohnen sind dabei sehr vielfältig, denn aus der Vogelperspektive werden viele Dinge sichtbar, die man vom Boden aus nicht erkennen kann: Beispielsweise können Tiere vor dem Mähtod gerettet werden und dank der unterschiedlichen Färbung von Feldern können Rückschlüsse auf zu treffende ackerbauliche Maßnahmen wie Düngung, Bewässerung oder den richtigen Erntezeitpunkt gezogen werden.

In jedem dritten Fall (33 Prozent) werden die Drohnen zur Wildrettung beziehungsweise zur Vermeidung von Wildschäden eingesetzt. Beinahe ebenso häufig (32 Prozent) wird die Drohnentechnik genutzt, um den Zustand von Pflanzen und Böden exakter zu messen. Drei von zehn Landwirten, die Drohnen einsetzen (31 Prozent), tun dies zum Schutz der Pflanzenbestände und zur Ausbringung von Nützlingen. Rund jeder fünfte Drohnennutzer kartiert mit den Drohnen seine Erträge (22 Prozent) und führt Bestandskontrollen durch (18 Prozent).

Weitere Informationen finden Sie hier.

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