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News 30.11.2018

Bekanntmachung: Digitale Zukunft der Gesundheit

Ethische, rechtliche und soziale Aspekte von Digitalisierung, Big Data und KI in der Gesundheitsversorgung. Frist: 29.01.2019

Die Digitalisierung hat das Potenzial, absehbar weite Teile der Gesundheitsforschung und -versorgung nachhaltig zu verändern. Die kontinuierliche Fortentwicklung der datenverarbeitenden Systeme und Methoden sowie neue Ansätze der Medizininformatik eröffnen bisher ungeahnte Möglichkeiten. Es werden große Erkenntnis- und Effektivitätsgewinne durch Big Data-Anwendungen erwartet. Die Verarbeitung von Big Data erfolgt dabei zunehmend automatisiert und mit Hilfe selbstlernender Systeme. Künstliche Intelligenz verleiht der biomedizinischen Forschung und der medizinischen Versorgung eine neue Dynamik. Nicht nur die Art, wie wir Forschung und Wissenschaft betreiben, sondern auch Diagnose, Behandlung und Pflege von Patientinnen und Patienten werden sich voraussichtlich deutlich verändern.

Vor diesem Hintergrund ist es notwendig, die mannigfaltigen Konsequenzen der Digitalisierung und deren mögliche Auswirkungen auf individueller, organisatorischer und gesellschaftlicher Ebene zu identifizieren und zu reflektieren. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung beabsichtigt, Forschungsprojekte zu den ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten der Digitalisierung in der Gesundheitsforschung und -versorgung zu fördern. Insbesondere kann ein Fokus in der Analyse möglicher ethischer, normativer und gesellschaftlicher Auswirkungen von Big Data-Anwendungen, der Nutzung von Künstlicher Intelligenz oder in der Medizininformatik liegen.

Im Rahmen der Forschungsprojekte können zahlreiche Herausforderungen angegangen werden, zum Beispiel:

  • Anforderungen an Transparenz und Nachvollziehbarkeit von selbstlernenden oder autonomen Systemen für medizinische Entscheidungen, Zulassungs- und Haftungsfragen
  • Interaktion bzw. Kooperation von Mensch und Maschine, Robotik und die Rolle von Künstlicher Intelligenz in Gesundheitsforschung und -versorgung
  • Fragen des Umgangs mit neuen, vermehrten und anderen Qualitäten und Quantitäten von biomedizinischen Daten, etwa hinsichtlich Interpretierbarkeit und Verwendbarkeit

Mit der vorliegenden Förderrichtlinie werden interdisziplinäre Forschungsprojekte gefördert, die grundsätzlich in Verbünden bearbeitet werden sollen; Einzelvorhaben werden nur in begründeten Ausnahmefällen gefördert. Auch die Perspektiven der Patienten- und Bürgerschaft sollen nach Möglichkeit und in geeigneter Weise eingebunden werden.

Interessierte Verbünde können ihre Projektskizzen noch bis zum 29. Januar 2019 beim DLR Projektträger einreichen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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