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News 29.11.2018

3D-Druck in der Inklusion

Uni Paderborn macht neue Technologien in der Arbeitswelt für Menschen mit Behinderungen nutzbar

An der Universität Paderborn ist mit „proDruck“ – 3D-Druck als Mittel der Inklusion für Menschen mit Behinderungen in die Arbeitswelt – ein neues Forschungsprojekt zum 3D-Druck an den Start gegangen. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Technologie für Menschen mit Behinderungen in der Arbeitswelt nutzbar zu machen. „proDruck“ ist auf drei Jahre ausgelegt und soll in einem ganzheitlichen Beschäftigungsmodell für geistig oder körperlich eingeschränkte Menschen münden. Dabei sollen mittels additiver Fertigung individuelle Alltagshilfen entstehen, die Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen.

„Mit neuartigen Geschäftsmodellen und einem online-basierten Schulungskonzept wird die Teilhabe an zukunftsfähigen Technologien und deren aktive Mitgestaltung ermöglicht“, erklärt Projektleiter Prof. Dr. Rainer Koch. „Zuerst soll eine 3D-Druck-Werkstatt entstehen, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Menschen mit Behinderungen ausgerichtet ist.“ Ergänzt werde sie durch die Entwicklung von Schulungskonzepten zu Konstruktion, Parametrisierung und Herstellbarkeit von 3D-gedruckten Alltagshilfen, die angepasst an das jeweilige Lernniveau Kenntnisse zu den eingerichteten Arbeitsplätzen und den 3D-Druckern vermitteln.

Konstruierte Montagehilfen könnten auch als Vorbild für die Industrie dienen, um Menschen mit Behinderungen den bislang fehlenden Zugang zu vielen Wirtschaftssektoren zu ermöglichen. Dadurch könnte Inklusion gefördert und weitere Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen geschaffen werden.

Neben der Universität Paderborn sind außerdem die Von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, die trinckle 3D GmbH aus Berlin sowie die LEONEX Internet GmbH aus Paderborn an dem Projekt beteiligt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert „proDruck“ mit rund 1,4 Millionen Euro.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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