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News 28.11.2018

NRW will bundesweit führende Rolle bei KI einnehmen

Geschäftsstelle der Kompetenzplattform KI.NRW nimmt am 1. Dezember 2018 die Arbeit auf

Die neue Geschäftsstelle der landesweiten Kompetenzplattform Künstliche Intelligenz – KI.NRW – soll bereits am 1. Dezember 2018 ihre Arbeit aufnehmen. Die Leitung übernimmt das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in Sankt Augustin als eines der führenden Forschungsinstitute auf den Gebieten Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen.

„Wir wollen Nordrhein-Westfalen in den kommenden Jahren zum deutschlandweit führenden Standort für angewandte Künstliche Intelligenz aufbauen. Dazu wird mit dem Aufbau effizienter Netzwerkstrukturen der Technologietransfer mit allen wichtigen Partnern im Land jetzt schnell organisiert“, sagte Minister Pinkwart. „Gleichzeitig werden wir den Forschungsstandort Nordrhein-Westfalen im Bereich KI deutlich stärken. Als erste Maßnahme habe ich gestern das nordrhein-westfälische Rückkehrprogramm mit dem Schwerpunkt KI ausgelobt“, so Ministerin Pfeiffer-Poensgen.

NRW setzt auf Exzellenz in Forschung und Bildung, erfolgreichen Technologie-transfer in die Wirtschaft und eine ethisch verantwortliche Umsetzung. Die Geschäftsstelle von KI.NRW wird in der ersten Phase konkrete Angebote an die Wirtschaft entwickeln. Dazu zählen ein „KI Readiness-Check“ und „Use Cases“, die Unternehmen den Einstieg in die Thematik erleichtern. Darüber hinaus arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Fachleuten aus Unternehmen gemeinsam daran, Forschungsergebnisse in einem skalierbaren Prozess in die Wirtschaft zu übertragen, um neue KI-Produkte und -Dienstleistungen zu fördern. Ziel ist ein umfassendes, modulares Unterstützungsangebot an Unternehmen, das alle Phasen von der Idee bis zur Lösung abdeckt.

An KI.NRW beteiligen sich Hochschulen, Forschungseinrichtungen mit anwendungsbezogenen Schwerpunkten, Start-up-Initiativen, Exzellenz-Startup-Center und Unternehmen. Regionale Schwerpunkte sind zum Beispiel Aachen, Bonn/Sankt Augustin, Dortmund, Ostwestfalen-Lippe und Wuppertal. Für den Aufbau der Strukturen der Geschäftsstelle und erste Maßnahmen sind Mittel in einem Umfang von mehr als 25 Millionen Euro bis 2023 geplant. Für die kontinuierlich wachsenden Projektbedarfe sollen in den nächsten Jahren weitere Mittel bereitgestellt werden. Darüber hinaus soll das Projekt zusätzlich private Investitionen in signifikanter Größe generieren.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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