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News 19.11.2018

Köln erprobt Blockchain-Pilotprojekt im öffentlichen Raum

Das Innovationsprojekt wird im Bereich Anwohnerparkausweise umgesetzt

Das IT-Beratungsunternehmen Materna Information & Communications SE stellt auf der Kongressmesse Smart Country Convention (SMACC) vom 20. bis 22. November 2018 ein Innovationsprojekt zur Blockchain-Technologie für die öffentliche Verwaltung vor. In Kooperation mit der Stadt Köln werden Anwohnerparkausweise zukünftig über eine Blockchain verwaltet. Möglich macht dies eine von Materna programmierte, mobile Anwendung.

Alle Vorgänge rund um die Zuteilung von Anwohnerparkausweisen werden mit der Blockchain-Technologie abgebildet: Städtische Verkehrsüberwachungskräfte können zukünftig anhand des Kfz-Kennzeichens feststellen, ob ein Pkw für diesen Zeitpunkt und diesen Ort eine gültige Parkerlaubnis besitzt. Bürger wiederum können dieselbe Abfrage starten, um sich ihrer Parkerlaubnis zu versichern.

Damit Ordnungskräfte bzw. Anwohner die mobile Anwendung unterwegs aufrufen und den Status abfragen können, benötigen sie lediglich einen Web-Browser. In der Blockchain sind alle durchgeführten Transaktionen dokumentiert, wobei das Kennzeichen als notwendiges personenbezogenes Datum nur verschlüsselt und nicht wiederherstellbar abgelegt wird.

Perspektivisch ist es so zukünftig nicht mehr nötig, den Parkausweis in die Windschutzscheibe zu legen. Auch das Verschicken von Papierausweisen würde damit künftig entfallen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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