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News 05.11.2018

Data Science Center: Know-How für große Datenmengen

An der TU Dortmund kooperieren vier Fakultäten bei Datenwissenschaften

Für viele Wissenschaftler gehört der Umgang mit großen Datenmengen zum Alltag: Sie müssen beispielsweise die Ergebnisse großer Versuchsreihen erfassen und analysieren oder mehrere tausend Szenarien simulieren. Die Fakultäten Statistik, Informatik, Mathematik und Physik der TU Dortmund haben sich nun zusammengeschlossen, um ihre Expertise im Bereich Datenwissenschaften zu bündeln und gemeinsam weiter auszubauen: Als neue Querschnittsstruktur wurde das Dortmund Data Science Center (DoDSc) gegründet.

"In den Natur-, Ingenieur- und Sozialwissenschaften werden die Systeme immer komplexer. Für die Beschreibung dieser Systeme müssen neue Modelle erarbeitet werden. Dies geschieht teilweise auf theoretischer Basis, aber größtenteils muss hier datenbasiert agiert werden. An diesem Punkt setzen die interdisziplinären Aktivitäten des Centers an“, sagt Prof. Gabriele Sadowski, Prorektorin Forschung der TU Dortmund. Im DoDSc arbeiten Wissenschaftler aus der Statistik, der Informatik, der Mathematik und der Physik zusammen, um sich gegenseitig über ihre Methoden zum Umgang mit einer Vielzahl von Daten auszutauschen und gemeinsam neue Ansätze im Bereich Datenwissenschaften zu entwickeln. Zudem werden in dem neuen Zentrum Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zum Thema Big Data angeboten. Zusätzlich soll das Zentrum jungen Forschenden die Möglichkeit bieten, an Projekten mitzuarbeiten und so zu Daten-Experten zu werden.

„Der Transfer in die Praxis liegt uns ebenfalls am Herzen. Mit unserem Centrum für Entrepreneurship und Transfer und der engen Kooperation mit dem TechnologieZentrumDortmund haben wir beste Voraussetzungen für die Gründung innovativer Start-ups. Das werden wir gezielt fördern“, sagt Prof. Katja Ickstadt von der Fakultät Statistik, die das DoDSc mitinitiiert hat.

Datenwissenschaften spielen an der TU Dortmund eine große Rolle: Einer der vier Profilbereiche der Universität heißt „Datenanalyse, Modellbildung und Simulation“. Zudem ist sie Sprecherhochschule der Sonderforschungsbereiche 823 „Statistik nichtlinearer dynamischer Prozesse“ und der 876 „Verfügbarkeit von Information durch Analyse unter Ressourcenbeschränkung“. Hinzu kommt, dass die TU Dortmund gemeinsam mit der Universität Bonn sowie den Fraunhofer-Instituten für Intelligente Analyse- und Informationssysteme in Sankt Augustin und für Materialfluss und Logistik in Dortmund eines von bundesweit vier Kompetenzzentren für Maschinelles Lernen eingeworben hat.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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