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News 06.11.2018

Roboter für Feuer, Verschüttung, Gefahrstoffe und Hochwasser

Förderung des Dortmunder Kompetenzzentrum für Robotersysteme in menschenfeindlichen Umgebungen

Es geht um nicht weniger als die zivile Sicherheit: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert in den nächsten vier Jahren die Einrichtung eines neuen Kompetenzzentrums für Robotersysteme in menschenfeindlichen Umgebungen. Trotz guter Ausbildung, ausgereifter taktischer Konzepte und zuverlässiger Schutzausrüstung werden jedes Jahr weltweit zahlreiche Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit verletzt oder getötet. Mit fortschreitender technischer Entwicklung ist jedoch absehbar, dass mobile Robotersysteme künftig zunehmend Aufgaben übernehmen können, um die Einsatzabwicklung effektiver und sicherer für Einsatzkräfte, gefährdete Menschen und andere Schutzgüter zu gestalten. Zahlreiche Partner aus Gefahrenabwehr, Forschung und Industrie werden beim Aufbau des Deutschen Rettungsrobotik-Zentrums (A-DRZ) mitwirken.

Das Kompetenzzentrum entsteht auf dem ehemaligen Industriegelände Phönix-West in Dortmund. Dort werden in den nächsten Jahren mobile Robotersysteme für die zivile Gefahrenabwehr in einem sogenannten ‚Living Lab‘ erforscht und entwickelt. Die Basis bilden dabei die vier Leitszenarien Feuer, Einsturz & Verschüttung, Detektion von Gefahrstoffen und Hochwasser sowie die daraus resultierenden Herausforderungen an die Rettungsrobotik. Eine Besonderheit des Labors sind die angeschlossenen, innen und außen liegenden Versuchsflächen, auf denen beispielsweise Rettungsroboter und Flugdrohnen gemeinsam mit Anwendern auf ihre Einsatztauglichkeit in verschiedenen Szenarien erprobt werden.

Die Anforderungen aus der Einsatzpraxis werden die zu entwickelnden Rettungsroboter prägen. Aus diesem Grund wird der Forschungsverbund durch das Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie der Feuerwehr Dortmund koordiniert. Langfristiges Ziel ist es, über die Förderphase von zunächst vier Jahren hinaus, ein wissenschaftlich-orientiertes Kompetenzzentrum zu etablieren, das mit seinen Partnern innovative Entwicklungen vorantreibt. Auf diese Weise soll immer leistungsfähigere Robotik-Technologie für Rettungskräfte am Markt verfügbar werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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