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News 05.11.2018

Vertrauen in Datensicherheit wächst auf niedrigem Niveau

Laut Bitkom-Umfrage glaubt nur jeder Vierte, dass seine persönlichen Daten sicher sind

Datensicherheit entscheidet für viele Internetnutzer über das Vertrauen in Online-Dienste, etwa beim Online-Banking oder in sozialen Netzwerken. Dieses Vertrauen ist zuletzt wieder leicht gestiegen: 23 Prozent der Internetnutzer meinen, dass ihre persönlichen Daten im Internet sicher sind. Im Vorjahr war es noch 20 Prozent und im Jahr 2014 sagten dies sogar nur 13 Prozent. 75 Prozent der Onliner finden derzeit jedoch, dass ihre persönlichen Daten im Internet nicht sicher sind. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

„Internetnutzer dürfen von Online-Diensten erwarten, dass persönliche Daten bestmöglich geschützt und gesichert sind“, so Bitkom-Präsident Achim Berg, „Die meisten Anbieter haben verstanden, dass Datensicherheit für Kunden in Deutschland herausragend wichtig ist.“

Beim Umgang mit persönlichen Daten im Internet vertrauen Nutzer vor allem ihren E-Mail-Anbietern: 54 Prozent vertrauen ihnen stark bzw. sehr stark; im Vorjahr sagten dies 49 Prozent. Auf einen ähnlich hohen Wert kommen Internetanbieter, in die 51 Prozent hohes Vertrauen haben; im Vorjahr waren es ebenfalls 49 Prozent. Ein leichtes Vertrauensplus verzeichnen auch Online-Händler: 37 Prozent geben an, jenen Online-Händlern zu vertrauen, bei denen sie einkaufen; im Vorjahr waren es nur 33 Prozent.

Deutlich skeptischer zeigen sich Internetnutzer hingegen, wenn es um die Datensicherheit in der öffentlichen Verwaltung geht. Nur 29 Prozent haben Vertrauen in Staat und Behörden beim Umgang mit ihren persönlichen Daten; ein Minus von 4 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Den gleichen Wert erzielt die allgemeine Wirtschaft: 29 Prozent der Internetnutzer vertrauen ihr, wenn Personendaten verwaltet werden. Einen Vertrauensverlust erleiden auch soziale Netzwerke: Nur 10 Prozent der Internetnutzer bekunden Vertrauen in soziale Netzwerke beim Umgang mit persönlichen Daten; im Jahr 2017 waren es noch 15 Prozent.

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