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News 19.10.2018

Neue Mobilitätskonzepte: Würden Sie auch Ihr Auto teilen?

Bitkom-Umfrage zu Car- und Ride-Sharing zeigt positive Einstellung der Deutschen

Lange Staus und kein Fortkommen in der Rush-Hour, langwierige Parkplatzsuche und eine Besorgnis erregende Umweltbelastung: In Ballungsräumen, aber auch auf dem Land wird verstärkt nach Alternativen zum motorisierten Individualverkehr gesucht. Dabei stoßen innovative Lösungen wie Car-Sharing oder Ride-Sharing auf breites Interesse der Bevölkerung. Der Branchenverband Bitkom hat sich mit den Möglichkeiten beschäftigt und neben einer Umfrage auch ein Whitepaper zu Mobility-as-a-Service veröffentlicht.

Beim Ride-Sharing teilen sich mehrere Fahrgäste mit ähnlicher Zielrichtung ein Fahrzeug; 90 Prozent der Bundesbürger sehen in solchen Angeboten Vorteile. Und gefragt nach der Einstellung zum Car-Sharing geben 36 Prozent der Bundesbürger mit Auto im Haushalt an, dass sie es unter bestimmten Voraussetzungen anderen über Car-Sharing anbieten würden.

Die größten Vorteile beim Ride-Sharing sehen die Bundesbürger in einer geringeren Umweltbelastung und weniger Lärm durch weniger Fahrzeuge auf den Straßen (59 Prozent), einer größeren Flexibilität gegenüber Bus und Bahn, weil es keine Bindung an Fahrpläne gibt (58 Prozent) und man nicht bis zur nächsten Haltestelle laufen muss (36 Prozent) sowie einem Wegfall der Parkplatzsuche (56 Prozent). Zugleich gibt aber auch eine Mehrheit (54 Prozent) an, dass durch Ride-Sharing Mobilität an Orten möglich wird, an denen bislang kein öffentlicher Nahverkehr angeboten wird. Daneben sprechen nach Ansicht der Bürger auch finanzielle Gründe für Ride-Sharing: 46 Prozent loben den geringeren Fahrpreis gegenüber Mietwagen und Taxi, 45 Prozent das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis gegenüber dem öffentlichen Nahverkehr.

Im Sinne des Car-Sharings würden 18 Prozent der Autobesitzer ihr Fahrzeug regelmäßig zur Verfügung stellen, aber nur wenn sie die Mitnutzer kennen und diese das Auto üblicherweise nur zu Zeiten benötigen, während derer es sonst nicht bewegt wird. Weitere 15 Prozent würden ihr Fahrzeug nur gelegentlich zur Verfügung stellen, wenn sie es ganz sicher nicht benötigen, etwa während eines Urlaubs. Und 3 Prozent würden es sogar jederzeit anbieten, sofern die Haftung für Reparaturen bei Schäden geklärt ist.

Die Publikation finden Sie hier.

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