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News 02.10.2018

Erfolgsrezept „KI made in Germany“

Eco veröffentlicht Leitlinien mit Prämissen zur gesellschaftlichen Etablierung Künstlicher Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist ein Zukunftsmarkt: Technologien auf Basis dynamisch lernender Systeme werden unseren Alltag künftig ähnlich grundsätzlich beeinflussen wie vor über 20 Jahren das Internet. Der Verband der Internetwirtschaft - eco hat deshalb in einem Leitlinienpapier zwei Prämissen formuliert, um Rahmenbedingungen für den Erfolg deutscher und europäischer KI-Technologien zu setzen.

Erstens: KI muss zur Kernkompetenz der deutschen Wirtschaft werden

Laut eco bedarf es eines Ansatzes, der zum einen den Einsatz innovativer KI-Technologien in deutschen Unternehmen fördert und zum anderen Wettbewerbsvorteile wie beispielsweise die hierzulande hohen Sicherheitsstandards für digitale Infrastrukturen sowie hohe ethische und datenschutzkonforme Standards für die Entwicklung von Algorithmen und den Einsatz neuer Technologien ausbaut.

„‘KI made in Germany‘ könnte ein Qualitätssiegel werden, wenn wir unsere Kompetenzen im Bereich der IT-Sicherheit weiter ausbauen und auf digitale Souveränität – sprich, in Deutschland gehostete KI Anwendungen – setzen“, meint eco-Vorstandsvorsitzender Oliver Süme. Ein verlässlicher Rahmen für KI müsse auf innovationsfreundliche und marktgerechte Regulierungsmechanismen setzen und den Einsatz von KI in verschiedenen Wirtschaftszweigen fördern und unterstützen. Hinzu kommt eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für digitale Infrastrukturen in Deutschland.

Zweitens: Akzeptanz der Künstlichen Intelligenz mit Transparenz und Bildung fördern

Ein transparenter Umgang mit dem Thema Künstliche Intelligenz ist laut eco notwendig, um das Vertrauen der Menschen in ein autonom arbeitendes und entscheidendes System zu stärken. Dabei sind Anbieter und Betreiber von KI-Systemen gleichermaßen gefragt, wie die Politik, damit Basiswissen zu Systemen und Methoden der KI allgemein verstanden werden. In diesem Rahmen müsse die Politik auch dem Schutz von Geschäftsgeheimnissen und personenbezogenen Daten Rechnung tragen und falls nötig neue Mechanismen für die Analyse und Bewertung der Arbeit Künstlicher Intelligenz entwickeln.

„Künstliche Intelligenz wird sich dann durchsetzen, wenn Nutzerinnen und Nutzer das Gefühl haben, dass sie sich auf die Technologie verlassen und ihre Funktionsweise nachvollziehen können. Wir müssen Nutzer dahin bringen, dass sie die Technologie beherrschen. Nicht umgekehrt“, so Süme.

Dies gelte auch im Zusammenhang mit den Auswirkungen der KI auf Arbeitswelt und Ausbildungswesen. Die Politik müsse hier zügig Berufsfeldanalysen durchführen, Berufsbeschreibungen modifizieren und entsprechende Anpassungen im Bereich der Aus- und Weiterbildung anstoßen.

Die Publikation zu den Leitlinien finden Sie hier.

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