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News 08.10.2018

Verschläft Deutschland die Plattformökonomie?

ECC-Club-Studie 2018 zeigt: Digitale Plattformen häufig entscheidend für Kundenzugang

Digitale Plattformen sind heute, fest im Informations- und Beschaffungsprozess der Kunden verankert und steuern bereits den Kundenzugang in zahlreichen Branchen. Die aktuelle ECC-Club-Studie „Digitale Plattformen – Deutschland auf dem Abstellgleis?“ zeigt: Deutschland hinkt im internationalen Vergleich bei der Entwicklung digitaler Plattformen hinterher und droht sich selbst auf das Abstellgleis zu manövrieren. Die Studie wurde mit freundlicher Unterstützung der ECC-Club-Mitglieder realisiert und leitet Fragen ab, die sich deutsche Unternehmen stellen sollten, um Potenziale von Plattformen zu erkennen und strategisch im Geschäftsmodell zu verankern.

„Digitale Plattformen agieren kundenorientiert und passen sich gesellschaftlichen, aber auch wirtschaftlichen Veränderungen sehr schnell an. Adaptionen werden primär vor dem Hintergrund des sich stetig wandelnden Kundenverhaltens getätigt. Bekannte Beispiele wie Uber und Airbnb zeigen, wie schnell bestehende Konzepte überholt werden können“, erklärt Mailin Schmelter, Teamleiterin am ECC Köln.

Vor dem Hintergrund der starken internationalen Relevanz von Plattformen muss jedoch festgehalten werden, dass deutschen Unternehmen überwiegend die notwendige Sensibilisierung für das Thema fehlt. Sie stehen häufig vor der Herausforderung, eine geeignete Plattformstrategie in das bestehende Geschäftsmodell zu integrieren. Konkrete Maßnahmen und Umsetzungsbeispiele gibt es daher nur wenige.

Weiterhin wird gezeigt, dass für die Entwicklung einer gezielten Plattformstrategie der Vergleich mit Plattformkonzepten der großen Vorreiternationen grundsätzlich wenig zielführend ist. Denn insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen können umsatzbedingt vergleichsweise weniger Investitionen tätigen. Hier gilt es abzuwägen, inwiefern eine eigene Plattformlösung zielführend ist, ob sich das Unternehmen bestehenden Plattformen anschließt oder gar eigenständig am Markt weiterexistieren kann.

Die Publikation finden Sie hier.

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