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News 07.09.2018

3D-Druck: Maßgeschneiderte Werkstoffe für die Industrie

Projekt „Industrial Additive Manufacturing in North Rhine-Westphalia“ an der Uni Paderborn gestartet

Mit 5,34 Millionen Euro fördern das Land NRW und die Europäische Union das Forschungsprojekt iAMnrw-Materials – „Industrial Additive Manufacturing in North Rhine-Westphalia“ – am Direct Manufacturing Research Center der Universität Paderborn zu additiver Fertigung.

In dem Projekt „iAMnrw-Materials“ wird zu additiver Fertigung geforscht, einem Produktionsverfahren, bei dem auf Basis digitaler 3D-Konstruktionsdaten schichtweise Bauteile aus Werkstoffen aufgebaut werden. Die Werkstoffe liegen als feines Pulver vor. „Unser Projekt untersucht, wie 3D-Druckprozesse automatisiert werden können, um Bauteile schneller und in Serie produzieren zu können“, erläuterte Prof. Dr.-Ing. Mirko Schaper. Bislang habe die Produktion der Ausgangswerkstoffe, die etwa für tragende Strukturen im Automobil oder auch für lebensrettende Drahtgeflechte im Medizintechnikbereich verwendet werden, längere Zeit in Anspruch genommen. Die Paderborner Forschung ermögliche es jetzt, sie bereits in drei Tagen zu produzieren. Dies ermögliche die rasche Erforschung von maßgeschneiderten Werkstoffen für die verschiedenen Industriezweige in NRW. Die Forschung fokussiert sich hierbei sowohl auf kunststoffbasierte als auch auf metallbasierte Produkte.

Für die Metallprozesskette des Projekts „iAMnrw-Materials“ entstehen Räumlichkeiten im neuen Forschungsgebäude des Instituts für Leichtbau mit Hybridsystemen, das derzeit gebaut wird und Ende des Jahres fertiggestellt und bezogen werden soll. Die Kunststoffprozesskette des Projekts wiederum wird in bestehenden Räumen der Fakultät für Maschinenbau untergebracht. Entsprechende Umbaumaßnahmen sollen Ende Februar 2019 abgeschlossen sein.

Das Projekt startete am 1. September 2018 und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Mit der Fördersumme von Land und EU ist bereits ein Großteil der für das Projekt veranschlagten 5,9 Millionen Euro gesichert. Die Restsumme trägt die Universität aus Eigenmitteln.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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