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News 09.08.2018

Smart Home: Ein Fünftel würde höhere Miete zahlen

Laut Bitkom-Umfrage setzen 26 Prozent der Deutschen bereits Smart-Home-Anwendungen ein

„Smart-Home-Lösungen werden in deutschen Haushalten künftig so selbstverständlich sein wie Strom, Licht und fließendes Wasser“, ist sich Bitkom-Präsident Achim Berg bei der Vorstellung einer neuen Bitkom-Studie zu Smart-Home-Technologien sicher, „Die Neugier und Offenheit für Smart Home Anwendungen in der Bevölkerung ist da. Wichtig ist, dass wir über die Potenziale informieren, ein Maximum an Sicherheit schaffen und den Verbrauchern bei einem selbstbestimmten Umgang mit den neuen Technologien helfen.“
Das Ergebnis der Studie: 26 Prozent der Bundesbürger besitzen mindestens eine Smart-Home-Anwendung und 37 Prozent planen, sich in den nächsten zwölf Monaten eine smarte Anwendung für das Zuhause anzuschaffen. Parallel nimmt die Bekanntheit von vernetzter Haustechnik in der Breite der Bevölkerung zu: 70 Prozent haben bereits vom Begriff Smart Home gehört, während es 2016 noch 61 Prozent waren. Von diesen können 71 Prozent auch beschreiben, was gemeint ist, 2016 konnten das erst 53 Prozent.

Jeder vierte Bundesbürger besitzt mindestens ein Gerät. Quelle: Bitkom Research 2018

Intelligente Beleuchtung (17 Prozent), Video-Überwachung (14 Prozent) und Sprachassistenten (13 Prozent) sind bereits weit verbreitet. Dabei waren allerdings ganz unterschiedliche Gründe ausschlaggebend: Jeder Zweite wollte die Sicherheit im eigenen Heim erhöhen (56 Prozent) oder zusätzlichen Komfort und Lebensqualität (54 Prozent). Mehr als ein Drittel wollte Geld sparen (38 Prozent) oder energieeffizienter leben (36 Prozent).
Bei den Kaufgründen zeigen sich auch Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während Männer vor allem Sicherheit (63 Prozent), Sparen (41 Prozent) und Spaß an der Technik (12 Prozent) angaben, führten bei Frauen eher die Gründe Komfort und Lebensqualität (59 Prozent) und Energieeffizienz (42 Prozent) zum Kauf.

„Das Smart Home verbreitet sich nach dem Schneeballeffekt: Was bei dem einen gut funktioniert, hält wenig später Einzug bei Freunden und Bekannten“, sagt Berg.

57 Prozent der Bundesbürger gehen davon aus, dass Smart-Home-Anwendungen in wenigen Jahren in jedem Haushalt zu finden sein werden. 39 Prozent sagen sogar, dass sie am liebsten alle technischen Geräte in ihren eigenen vier Wänden miteinander vernetzen und zentral steuern würden. Und für 31 Prozent wird bei der Entscheidung für die nächste Wohnung oder das nächste Eigenheim Smart-Home-Anwendungen eine Rolle spielen. Dabei wären 19 Prozent auch bereit, für Wohnungen mit Smart-Home-Ausstattung mehr Miete zu bezahlen.

Befragte, die noch keine Smart-Home-Anwendung gekauft haben, äußern häufig technische Bedenken: 37 Prozent empfinden die Installation der Technik als zu aufwendig, 33 Prozent halten die Bedienung für zu kompliziert, 36 Prozent geben an, dass die Geräte zu teuer seien, 27 Prozent halten ihren Nutzen für zu gering, 26 Prozent fürchten Hacker-Angriffe und 24 Prozent haben Angst um ihre Privatsphäre.

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