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News 01.08.2018

Industrie 4.0: Plattformbasierte Geschäftsmodelle verbreitet

Bitkom-Umfrage zeigt, dass 39 Prozent aller Unternehmen neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln

Die Industrie 4.0 verändert nicht nur die Abläufe in Fabriken, sondern auch ganze Geschäftsmodelle. So sagen 39 Prozent aller Nutzer und Planer von Industrie-4.0-Anwendungen, dass sie neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln. Weitere 18 Prozent geben an, dass sie im Zuge von Industrie 4.0 bereits bestehende Produkte und Dienstleistungen verändert haben oder dies planen. Lediglich 37 Prozent sind der Meinung, dass der Einsatz von Industrie 4.0 keinen Einfluss auf das eigene Geschäftsmodell hat oder haben wird. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 553 Industrieunternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

„Während beispielsweise für Hersteller eines Produkts früher der Auftrag endete, sobald das Produkt verkauft war und die Fabrik verlassen hatte, ist das hergestellte smarte Produkt heute auch Basis für neue Geschäftsmodelle“, sagt der Bitkom-Referent für Industrial Internet & IoT Sven Zehl. „Dank der gewonnenen Daten aus smarten Produkten können Hersteller dem Kunden neben dem Produkt als solches etwa auch individuelle, datenbasierte Dienstleistungen, sogenannte Smart Services, anbieten“, so Zehl weiter.

Auf die Frage für welche Art von Geschäftsmodell die Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen entwickeln, antworten bislang jedoch nur 9 Prozent, dass sie auf solche Smart Services setzen. Immerhin 89 Prozent sagen, dass sie im Bereich plattformbasierter Geschäftsmodelle tätig sind, also eine Plattform betreiben, über die etwa Produkte vertrieben oder Kunden und Lieferanten vernetzt werden können. 37 Prozent entwickeln Produkte und Dienstleistungen für Geschäftsmodelle mit nutzungsabhängiger Vergütung, also die Abrechnung der Nutzung einer Maschine je nach Bedarf als Dienstleistung und nicht zu einem festen Kaufpreis.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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