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News 06.08.2018

Bekanntmachung: Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Einzelhandel

Antragsberechtigt sind öffentliche oder nicht gewinnorientiert arbeitende Institutionen; Bewerbungsfrist: 28.09.2018

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert nun die Einrichtung eines „Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Einzelhandel“. Hiermit ergänzt das BMWi die bisherige Arbeit der Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren und des Kompetenzzentrums "Digitales Handwerk".

Die Digitalisierung bewirkt im Handel einen massiven Strukturwandel, obwohl sie bislang überwiegend im Großhandel angekommen ist. Im Einzelhandel sind es hauptsächlich die Big Player, die sich der Digitalisierung angenommen haben und ihre Geschäftsmodelle und -prozesse umstellen. Jedoch sind auch hier die Wachstumspotenziale noch lange nicht ausgeschöpft. Mittelständische, in der Regel inhabergeführte, Handelsunternehmen sehen sich oftmals entweder als (noch) nicht betroffen an oder wissen nicht, wie sie die Digitalisierung angesichts wachsender Konkurrenz durch den Online-Handel für sich gestalten können.

Zweck des neuen „Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Einzelhandel“ ist es daher, den mittelständischen, in der Regel stationären Einzelhandel beim Strukturwandel zu unterstützen und ihm konkrete Hilfestellung anzubieten. Es soll den Handel fit für die Zukunft machen. Neben dem klassischen Einzelhandel als Hauptzielgruppe soll auch der B2B-Handel adressiert werden, da Online-Handel und Plattformtechnologien die Liefer- und Leistungsbeziehungen für KMU in vielen Bereichen verändern.

Folgende Ziele sollen erreicht werden:

  • Sensibilisierung und Unterstützung bei der Erschließung der technologischen und wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung (sowohl nach innen hinsichtlich interner Geschäftsprozesse wie auch nach außen zum Kunden oder Lieferanten),
  • Stärkung von Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit des Handels,
  • Eröffnung neuer (digitaler) Geschäftsmodelle für stationäre Händler,
  • Förderung technologischer, organisatorischer und arbeitsgestaltender Kompetenzen sowie Stärkung von Sicherheit und Vertrauen (Anbieter/Anwender) in digitale Prozesse auch mit Blick auf Nachhaltigkeit.

Antragsberechtigt sind ausschließlich öffentliche oder nicht gewinnorientiert arbeitende Institutionen wie Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Vereine und Verbände, Wirtschaftsförderer, Kammern sowie Körperschaften des öffentlichen Rechts und Gebietskörperschaften, die aufgrund ihrer bisherigen Tätigkeit und ihres Auftrags in der Lage sind, den Technologie- und Wissenstransfer in den mittelständischen Handel hinein zu tragen, mit dem Ziel, die Potenziale der Digitalisierung und ihrer Umsetzung anhand konkreter Praxisbeispiele aufzuzeigen.

Die Umsetzung der Vorhaben wird für einen Zeitraum von maximal drei Jahren ab Bewilligung gefördert, es besteht eine Option auf Verlängerung um maximal zwei weitere Jahre; der Maßnahmenbeginn wird für das zweite Quartal 2019 angestrebt. Die Bewerbung kann bis zum 28. September 2018 online beim DLR-Projektträger erfolgen.

Die vollständige Bekanntmachung finden Sie hier.

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