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News 19.07.2018

IDC-Studie: IT-Sicherheitsvorfälle bei 67 Prozent der Unternehmen

„IT-Security-Trends in Deutschland 2018“ zeigen: Mitarbeiter weiterhin größtes Risiko

Im Zuge der digitalen Transformation hat sich auch die Sicherheitslage weiter verschärft. Unternehmen in Deutschland können oder wollen offenbar auf diese Situation nicht angemessen reagieren. Somit überrascht es nicht, dass mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen berichten, in den letzten 24 Monaten erfolgreich attackiert worden zu sein. Zwar wächst insgesamt das Verständnis über den Nutzen moderner ganzheitlicher IT-Security, die Umsetzung lässt allerdings zu wünschen übrig. Das sind die wesentlichen Resultate der neuen IDC Studie „IT-Security-Trends in Deutschland 2018“.

67 Prozent der befragten Unternehmen geben an, in den letzten Monaten Sicherheitsvorfälle verzeichnet zu haben. Am häufigsten waren PC und Notebooks (34 Prozent), Netzwerke (31 Prozent) sowie Smartphones und Tablets (30 Prozent) betroffen. Das ist insofern kritisch, da sie als Einfallstor in das Rechenzentrum genutzt werden. Aber auch die Rechenzentren selbst (29 Prozent) und Server (28 Prozent) waren ebenso wie Drucker, Sensoren und IoT – wenn auch in geringerem Maße - betroffen.

Viele Organisationen haben es immer noch nicht geschafft, das Sicherheitsrisiko durch die eigenen Mitarbeiter in den Griff zu bekommen, es rangiert nach wie vor auf Platz 1 der größten Risiken, gefolgt von unzureichend gesicherten Endpoints (37 Prozent) und Angriffen von Cyber-Kriminellen. Das Fehlverhalten der Anwender sowie mangelnde Awareness – wie etwa eine Reaktion auf Phishing-Mails, Downloads unsicherer Apps oder Geräteverluste – haben auch in den letzten Monaten wieder Tür und Tor zu Firmendaten für Externe geöffnet. 

IT-Security-Lösungen, -Technologien und -Services entfalten ihre volle Wirkung nur innerhalb umfassender Konzepte. Erschreckend: Lediglich 58 Prozent der Unternehmen verfügen über ein zentrales Konzept für Informationssicherheit, das alle Systeme und Geräte umfasst. IDC bewertet positiv, dass sich 82 Prozent der Unternehmen an IT-Security-Best-Practice orientieren und offenbar als ein probates Mittel zur Verbesserung der Security-Prozesse betrachten. Auch hier gilt es, diese Frameworks in so vielen Security-Domains wie möglich umzusetzen – was für die IT allerdings mit einem hohen Aufwand verbunden sein kann.

Eine weitgehend geschlossene Security-Kette ist nur in wenigen der befragten Unternehmen vorhanden. Zwar sind ein Basisschutz und Standard-Security-Lösungen in allen Organisationen vorhanden. Das allein reicht aber allenfalls aus, um großflächig angelegte, tagtäglich gefahrene Standardangriffe abzuwehren. Viele Unternehmen drehen an einzelnen Stellschrauben, betrachten die Thematik aber nicht holistisch. Klar sein dürfte, dass Technologie allein nicht sicher macht. Ein Gesamtlösungsansatz zur Informationssicherheit ist eine Grundvoraussetzung, um alle Komponenten, Lösungen und Prozesse zu erfassen und in der Folge die erforderlichen Richtlinien abzuleiten.

Die vollständige Studie finden Sie hier.

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