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News 18.07.2018

Autonomes Fahren: Konkrete Chancen für Wirtschaft und Umwelt

DIHK-Studie identifiziert positive Effekte der Technologie des Autonomen Fahrens

Die Zukunft der Mobilität wird durch automatisiertes bzw. autonomes Fahren maßgeblich 
verändert. Fü die Weiterentwicklung der hierfür notwendigen Technologie werden erhebliche Investitionen auf Seiten der Wirtschaft aber auch der öffentlichen Hand unternommen, da positive Erwartungen hinsichtlich verkehrlicher, infrastrukturpolitischer 
sowie umweltbezogener Effekte bestehen. Eine diesbeügliche Analyse hat KE-Consult im Auftrag des DIHK erstellt und zeigt positive Effekte für Deutschland auf.

„Der Straßenverkehr wird kostengünstiger, zuverlässiger, sicherer und umwelt-freundlicher“, beschreibt DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben die Folgen des autonomen Fahrens, „Touren können optimiert, Waren schneller und pünktlicher zum Kunden gebracht werden.“ Nach der Analyse von KE-Consult lassen sich die Nutzungskapazitäten auf deutschen Autobahnen durch automatisiertes beziehungsweise autonomes Fahren um zehn Prozent steigern, an Verkehrsknoten sogar verdoppeln.

Selbst bei „sehr vorsichtiger Schätzung“ verspricht die Studie für die deutsche Volkswirtschaft bis 2030 positive Effekte von rund 8 Milliarden Euro jährlich aus der neuen Technologie; langfristig sei bei weiteren Fortschritten mit Kostensenkungen von mindestens 15 Milliarden Euro pro Jahr zu rechnen. Die CO2-Emissionen verringern sich dabei zugleich um 6,2 Millionen Tonnen – was einer Großstadt mit 700.000 Einwohnern entspricht. Wichtige Effekte werden sein:

  • Kraftstoffersparnisse: Schon in der ersten Phase (Platooning) wird im Straßengüterverkehr mit einem Einspareffekt von 10 % gerechnet. 
  • Betriebskostenersparnisse im Straßengüterverkehr: Hier wird für die Endstufe (fahrerloses Fahren) mit einer Verringerung der Betriebskosten um 0,30 Euro je Fahrzeugkilometer gerechnet. 
  • Zeitkostenersparnisse: Beim automatisierten Fahren wird der Verkehrsfluss optimiert. Es kommt dadurch zu weniger Staus und weniger Staus. 
  • Sicherheitsgewinne: Schon heutige Fahrerassistenzsysteme tragen dazu bei, Unfälle zu vermeiden oder zumindest die Unfallschwere zu vermindern. 

Deshalb plädiert der DIHK für ein zügiges Vorantreiben der Technologie. Deutschland habe bereits das Know-how, um bei der Entwicklung und Einführung dieser neuen Technik eine Führungsposition einzunehmen, doch die Wirtschaft brauche auch die Unterstützung der Politik bei den Rahmenbedingungen – beispielsweise über eine Anpassung der Straßenverkehrsordnung.

Die vollständige Studie finden Sie hier. Eine Kurzfassung finden Sie hier.

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