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News 10.07.2018

Autonome Schifffahrt: Verkehrsprobleme im Hafen können gelöst werden

Im Forschungsprojekt GALILEOnautic werden Wasserfahrzeuge vernetzt und die Hafenbefahrung optimiert

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts GALILEOnautic wurden jetzt im Hafen Rostock präsentiert. Mitarbeiter der RWTH Aachen, der Universität Bremen, der Universität Rostock, der Hochschule Wismar und des IT-Unternehmens SCISYS Deutschland GmbH haben automatisierte Systeme für den maritimen Bereich entwickelt und konnten zeigen, dass durch eine zunehmende Automatisierung der Schifffahrt bei stetig wachsenden maritimen Verkehrsaufkommen in Häfen ein sicherer Verkehrsfluss garantiert werden kann. Hierfür wurden Technologien zum autonomen Navigieren und optimierten Manövrieren von kooperierenden Schiffen in Häfen entwickelt.

Erst mit der genauen und zuverlässigen Bestimmung von Position, Geschwindigkeit und Orientierung ist der Grundstein für ein automatisiertes System gelegt. „Besonderes Alleinstellungsmerkmal in GALILEOnautic ist die Vernetzung und zentrale Koordination aller beteiligten maritimen Fahrzeuge. Auch wenn ein Teilnehmer nicht vernetzt ist, kann das System adäquat reagieren“, erklärt Projektkoordinator Dr. René Zweigel vom Institut für Regelungstechnik der RWTH.

Eine Grundvoraussetzung für autonomes Handeln stellt die hochgenaue und zuverlässige Positionsbestimmung und Navigation dar, wobei auf das neue europäische Satellitennavigationssystem „Galileo“ zurückgegriffen werden konnte. Damit berechnete, aktuelle Informationen über Position, Geschwindigkeit und Orientierung erlaubten eine Vorhersage, wie sich die Schiffe in den nächsten Sekunden und Minuten bewegen. Mit diesem Wissen konnten optimale Handlungsvorschläge für alle Schiffe, beispielsweise in einem Hafen, in einem kooperativen Sinn ermittelt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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