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News 27.06.2018

KI Bundesverband legt 9-Punkte Plan vor

Forderung an die Bundesregierung: mehr Investitionen und vor allem mehr Engagement

Der im März 2018 von 24 Unternehmen gegründete KI Bundesverband veröffentlichte in dieser Woche ein umfangreiches Positionspapier. Darin werden neun zentrale Punkte formuliert deren Ziel es ist, die Forschung im Bereich künstlicher Intelligenz in Europa zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen auf dem Weltmarkt zu gewährleisten. Die Zahl der Mitgliedsunternehmen in dem neugegründeten Interessenverband hat sich in den ersten drei Monaten schon mehr als verdoppelt.

Dazu zählen auch elf KI-Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen, wie beispielsweise Aiso-lab, dessen Gründer Jörg Bienert zum Vorstand des Bundesverbandes gewählt wurde. Dem Handelsblatt sagte er in dieser Funktion: „Wenn wir jetzt die richtigen Entscheidungen treffen, kann Deutschland auf der nächsten Stufe der Digitalisierung immer noch eine entscheidende Rolle spielen, wenn wir jetzt nicht handeln, wird unsere Wirtschaft in zehn Jahren möglicherweise nicht mehr wettbewerbsfähig sein.“ In seinen Augen liegen die größten Chancen und Potenziale bei KI-Lösungen für Industrieunternehmen.

Insgesamt skizziert der Verband auf 100 Seiten zahlreiche Maßnahmen, die Deutschland und Europa im Wettlauf mit anderen Volkswirtschaften stärken würden. Der 9-Punkte Plan gliedert sich in drei Teilbereiche: 1. Bildung und Forschung 2. Wirtschaft und Infrastruktur und 3. Arbeit, Gesellschaft und Recht.

Im Bereich Bildung und Forschung wird die Förderung der KI-Forschung in der Spitze in Form eines Research Hub mit mindestens 1000 Forschern, die flächendeckende Aus- und Weiterbildung in allen Altersgruppen sowie die Förderung von Open-Data-Pools zugunsten von Ausbildung, Forschung und Industrie gefordert.

Im Themenfeld Wirtschaft und Infrastruktur fordert der Verband eine global wettbewerbsfähige Start-up und KMU Finanzierungsstrategie für den Bereich der künstlichen Intelligenz, eine paneuropäische Moonshot Factory (ein Förderprogramm mit mind. 1 Mrd. EUR pro Jahr) mit unbürokratischen Prozessen und Zuteilungskriterien sowie eine Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Start-ups und Industrie.

Die Forderungen im Bereich Arbeit, Gesellschaft und Recht beziehen sich auf die Schaffung von adäquaten rechtlichen Rahmenbedingungen, auf Initiativen zur Aufklärung der Gesellschaft über den positiven Nutzen von KI in Bezug auf das Allgemeinwohl sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit und letztendlich auf die Entwicklung von Zukunftsszenarien hinsichtlich der gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen.

Weitere Information über den KI Bundesverband e.V. sowie das vollständige Positionspapier finden Sie hier.

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