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News 05.06.2018

75 Prozent weniger Stillstand bei Textilmaschinen

Aachener Schaufenster zeigt Möglichkeiten der Arbeit 4.0 im Textilbereich

Wie sich Maschinenstillstände vermeiden lassen und welche digitalen Möglichkeiten existieren, um die unternehmerische Produktivität zu steigern, kann man im Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen University (ITA) sehen. Mit der Eröffnung des ITA-Schaufensters „Neue soziale Infrastrukturen der Arbeit, Qualifikation und lebenslanges Lernen“ im Digital Capability Center werden kleinen und mittleren Unternehmen individuelle, digitale Lösungen präsentiert.

„Die Digitalisierung ist für viele KMU noch nicht greifbar. Sie ist aber bereits in vollem Gange. Wer beim digitalen Wandel nicht Schritt hält, der wird am Markt abgehängt und Chancen werden verpasst. Daher ist es unsere Aufgabe, kleinen und mittleren Unternehmen ihre digitalen Möglichkeiten aufzeigen“, erläutert ITA-Institutsdirektor Prof. Dr. Thomas Gries. „Der Fokus in unserem Aachener Schaufenster liegt dabei auf der digitalen Unterstützung der Arbeit des Menschen in der Produktion. Durch Assistenzsysteme und arbeitsplatznahes Lernen werden Arbeitsabläufe und -prozesse optimiert“, so Gries weiter.

Arbeitsunterstützungssysteme mit Augmented Reality machen dem Maschinenbediener tatsächliche Arbeitsabläufe beispielsweise über einen Tablet-PC sichtbar und reichern sie mit virtuellen Handlungsanweisungen an. Diese sachkundige Anleitung erlaubt es auch Laien, Reparaturen eigenständig und ohne Hilfe eines Technikers auszuführen, was wiederum zu weniger Maschinenstillstand und zu einer Steigerung der Produktivität führt. Nach Berechnungen des Digital Capability Centers Aachen kann so bis zu 75 Prozent Maschinenstillstand vermieden und die Arbeitsleistung um 50 Prozent gesteigert werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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