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News 14.05.2018

Drohnen unterstützen Seenotretter

Autonomes Flugsystem findet Schiffbrüchige und ermöglicht Telemedizin

Bei der Suche und Rettung von Schiffbrüchigen zählt jede Minute. Die sprechfunkbasierte Notmeldung ist oftmals ungenau und beinhaltet nicht alle notwendigen Informationen für einen effizienten Rettungseinsatz vor Ort. Genau hier setzt das Forschungsprojekt "LARUS - Lageunterstützung bei Seenoteinsätzen durch unbemannte Luftfahrtsysteme" an. Mithilfe einer Mehrsensor-Plattform in Form eines autonomen Flugsystems soll die Auffindung und Rettung der Verunglückten in Zukunft schneller und effizienter geschehen.

Das Vorhaben verfolgt das Ziel, ein unbemanntes Flugsystem derart weiterzuentwickeln, dass es automatisiert – also ohne die Steuerung durch einen Piloten – die Suche und Rettung von Menschen in Seenot unterstützt. Durch die Kombination modernster Sensoren wird die Suche erheblich beschleunigt, was die Entdeckungswahrscheinlichkeit drastisch erhöht und die Überlebenschancen entscheidend verbessert. Die autonomen Flugsysteme helfen den Seenotrettern dabei auf dreifache Weise. Sie helfen beim Auffinden von Schiffbrüchigen und Gegenständen, ermöglichen während der Rettungsmission die Überwachung der Lage von oben und erhöhen die Reichweite von Kommunikationsverbindungen, damit telemedizinische Gerätschaften besser verwendet werden können.

Der Lehrstuhl für Kommunikationsnetze der TU Dortmund stellt als Koordinator des Projekts mit Prof. Wietfeld auch den Sprecher des Konsortiums. Diesem gehören weiter die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, die Hanseatic Aviation Solutions GmbH, die IMST GmbH, die OptoPrecision GmbH und das Institut und Lehrstuhl für Flugsystemdynamik der RWTH Aachen an.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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