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News 09.05.2018

FuE-Aufwendungen: NRW ist Schlusslicht

IHK NRW hat die Stärken und Schwächen des Forschungs- und Entwicklungsstandorts Nordrhein-Westfalen analysiert

Mit Unterstützung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft e.V. hat die IHK NRW die Stärken und Schwächen des Forschungs- und Entwicklungsstandorts Nordrhein-Westfalen analysiert. Das Ergebnis ist in der Broschüre "NRW - Standort für Forschung und Entwicklung" zusammengefasst und zeigt ein geteiltes Bild:

- So verfügt Nordrhein-Westfalen einerseits mit seinen zahlreichen Hochschulen und Forschungseinrichtungen über eine sehr gute FuE-Infrastruktur. Positiv fällt das Urteil vieler junger Menschen zu NRW als Studienstandort aus, trotz einer relativ schlechten Betreuungsrelation und einer relativ schwachen Finanzausstattung der NRW-Hochschulen.

- Trotzdem hinkt NRW andererseits bei vielen bundesweiten Kennzahlen hinterher oder liegt nur im Mittelfeld. So liegt der Anteil der FuE-Aufwendungen am Brutto-inlandsprodukt in NRW unter zwei Prozent und ist damit Schlusslicht aller deutschen Bundesländer.

- Die nordrhein-westfälische Wirtschaft trägt mit 58 Prozent einen Großteil zu den FuE-Ausgaben bei. Dabei dominieren die Großunternehmen bei den FuE-Ausgaben zu etwa 80 Prozent. Währenddessen bestreiten die hiesigen kleinen bis mittel-großen Unternehmen fast 20 Prozent der FuE-Aufwendungen – deutlich mehr als beispielsweise in Baden-Württemberg (ca. 9 Prozent) und Bayern (ca. 11 Prozent).

Die Analyse der IHK NRW zeigt, dass eine Zusammenarbeit mit Forschungs-einrichtungen in NRW häufig im Bereich der Spitzenforschung stattfindet. Dort suchen kleine und mittlere Unternehmen gezielt die Kooperation mit der Wissenschaft, da diese häufig das notwendige Know-how nicht im eigenen Unternehmen bereitgestellen können. Dennoch, so die IHK NRW, seien die Potenzial im Wissens-Transferbereich noch nicht ausgeschöpft und sollten weiter ausgebaut werden. Insbesondere durch die wachsende Digitalisierung sei eine technologie-offene, bürokratiearme und stärker auf die betrieblichen Anforderungen ausgerichtete Förderlandschaft nötig.

Die vollständige Broschüre finden Sie hier.

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