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News 01.05.2018

Künstliche Intelligenz kinderleicht begreifen

Mit der Programmiersprache NEPO machen Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts IAIS das Verständnis für intelligente Algorithmen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich

Ob als Sprachassistent im Haus oder als intelligente Maschine in der Produktion – Künstliche Intelligenz spielt eine zentrale Rolle im Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft. Die Fraunhofer-Gesellschaft gestaltet diesen Wandel nicht nur mit ihrer Expertise rund um kognitive Systeme und maschinelles Lernen für Unternehmen: Mit der grafischen, blockbasierten Programmiersprache NEPO machen die Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) das Verständnis für intelligente Algorithmen auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich.

Beate Jost, Projektleiterin am Fraunhofer IAIS, erklärt: „Mit NEPO wenden wir uns an die Öffentlichkeit – an Schulkinder, Azubis und Führungskräfte – um die Grundlagen dieses Fachwissens aus den Köpfen unserer Expertinnen und Experten in der Gesellschaft zu verankern und sie selbst den Jüngsten begreiflich zu machen.“

NEPO ist Teil der Open-Source-Programmierplattform „Open Roberta Lab", die Beate Jost und das Team der MINT-Initiative „Roberta – Lernen mit Robotern" am Fraunhofer IAIS bereits im Jahr 2014 ins Leben gerufen haben. Die Plattform ermöglicht Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen weltweit das intuitive Programmieren smarter Roboter und Platinen. Bis zu 20.000 Nachwuchs-Programmierer suchen die Plattform aktuell monatlich auf, um die NEPO-Programmierblöcke via „drag and drop" aneinanderzufügen und mit ihnen Roboter zum Leben zu erwecken.

Mit der Aufnahme des humanoiden Roboters NAO ins Open Roberta Lab macht das Projekt einen weiteren entscheidenden Schritt in der Vermittlung von Grundlagen intelligenter Algorithmen. Mittels einer Vielzahl von Sensoren ist der Roboter in der Lage, Gesichter zu erkennen oder Fragen zu beantworten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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