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News 16.04.2018

Siegerprojekte im Bereich vernetzte Produktion ausgewählt

Land NRW fördert 10 innovative Projekte mit 9,7 Millionen Euro. Nächste Einreichungsfrist: 04.09.2018

Um den Produktionsstandort Nordrhein-Westfalen zu stärken, unterstützt die Landesregierung mit dem Leitmarktwettbewerb Produktion. NRW die Entwicklung effizienter und innovativer Produkte und Fertigungen. Insgesamt zehn Projekte haben sich in der zweiten Runde des Wettbewerbs durchgesetzt. Das Land und der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung fördern die Vorhaben mit 9,7 Millionen Euro.

In der ersten Einreichungsfrist des zweiten Aufrufs wurden zehn von 37 Vorhaben von einem Gutachtergremium zur Förderung vorgeschlagen. Schwerpunkt der Projekte ist die Optimierung von Industrieprozessen und Fertigungsverfahren mithilfe von digitalen Lösungen. So soll etwa die Produktivität durch geringeren Ressourceneinsatz und effizienten Energieverbrauch gesteigert werden. Ausgewählt wurden:

AddToP der Aconity GmbH, Herzogenrath. Mit dem in diesem Projekt entwickelten Technologieprozessor für die additive Fertigung soll eine Schnittstelle zwischen der Selective-Laser-Melting-Prozessführung und der dynamischen Applikation geschaffen werden.

BioStrukt des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie, Aachen. Das Projekt befasst sich mit einer Prozesskette zur Herstellung von optimierten Bauteilen aus Faserverbundkunststoffen durch die Lenkung von Fasern.

ENLAPRO der Evonik Resource Efficiency GmbH, Marl. Das Ziel des Verbundprojektes besteht in der Entwicklung eines energieeffizienten, laserbasierten Produktionsverfahrens für spezielle Beschichtungen auf hochbelasteten Komponenten.

ETuPro der RSA cutting systems GmbH, Schwerte. In dem Projekt soll eine Anlage entwickelt werden, die Bearbeitungsverfahren wie Bohren oder Fräsen mit einer Trennanlage kombiniert, komplexere Werkstückgeometrien herstellt und so die Effizienz steigert.

Hgroka des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie, Aachen. In dem Vorhaben wird ein innovatives Werkzeugkonzept zur Nachbearbeitung von Oberflächen erarbeitet, das ein hohes Maß an Flexibilität in Verbindung mit geringen Fertigungskosten ermöglichen soll.

HoPro-3D des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik, Aachen. Zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit hochpräziser 3D-Aufbautechniken sollen die Vorzüge von zwei Prozessen in einer Anlage vereinigt werden. Dabei wird die UV-Polymerisation durch Scan-LED-Technologie verwendet.

MultiPROmobil des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik, Aachen. Ziel des Vorhabens ist die Erforschung einer integrierten Fertigungs- und Systemtechnik, mit der spezielle Leichtbaustrukturen mit mehreren Fertigungsverfahren in einer einzigen Vorrichtung effizient hergestellt werden können.

OptProKomp des VDEh-Betriebsforschungsinstituts GmbH, Düsseldorf. Das Projekt besteht in der Erforschung und Optimierung einer Prozesskette zur Herstellung von Komponenten für den Maschinen- und Anlagenbau für extreme statische und dynamische Beanspruchungen.

SensoBack der WP Kemper GmbH, Rietberg. In der Produktion von Kleingebäck wie Brötchen oder Berlinern entstehen immer wieder Produkte, die den Qualitätsvorgaben des Bäckers nicht genügen und deshalb vernichtet werden müssen. Das Vorhaben will durch die Entwicklung von Sensorsystemen im Produktionsprozess und innovativer Prozessregelung Ressourcenverluste reduzieren.

VopAbA der Technischen Hochschule Köln. Ziel des Projektes ist die Maximierung der Recyclingquote mineralischer Abfälle aus dem Abbruch baulicher Anlagen. Dabei kommen bildgebende Sensorik zur Erfassung und Digitalisierung des Abbruchobjektes zum Einsatz.

Derzeit läuft bereits die zweite Einreichungsrunde für den zweiten Aufruf des Leitmarktwettbewerbs Produktion.NRW; Projektvorschläge können bis zum 04. September 2018 eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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