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News 12.04.2018

Vodafone rollt Narrowband IoT aus

Die neue Technologie ist ab sofort an vielen Orten u. a. in Dortmund, Gelsenkirchen, Bottrop, Bochum, Castrop Rauxel, Gladbeck und Recklinghausen verfügbar

Von smarten Uhren über Fahrräder, Autos und LKWs bis zu Stromzählern und Industriemaschinen. Der Düsseldorfer Telekommunikationsanbieter Vodafone hat jetzt ein eigenes Narrowband-IoT-Netz ausschließlich für die Kommunikation von Geräten und Maschinen aktiviert. Dieses neue Maschinennetz ist hochsicher und speziell für die regelmäßige und kostengünstige Übertragung kleinerer Datenmengen optimiert. Die Übertragung der Daten verbraucht in diesem Maschinennetz bis zu zehn Mal weniger Strom als bislang.

Das ermöglicht neue digitale Anwendungen von denen die Stadt, lokal ansässige Unternehmen und auch Anwohner und Besucher profitieren. Das Maschinennetz ist ab sofort an vielen Orten unter anderem in Dortmund, Gelsenkirchen, Bottrop, Bochum, Castrop Rauxel, Gladbeck und Recklinghausen verfügbar. Auf diese Weise wird die Vernetzung von Gegenständen sogar an Orten möglich, wo Mobilfunk sonst nur schwer hinkommt – im Keller unter der Erde oder hinter Betonwänden. Die speziellen Narrowband IoT Sensoren, die die Daten erfassen und über das Maschinennetz übertragen, sind unabhängig von einer externen Stromversorgung. Denn: Sie verfügen über Akkulaufzeiten von bis zu zehn Jahren.

Die Anwendungsbeispiele sind vielfältig:

  • So können über die neue Technologie beispielsweise Strom- oder Wasserzähler aus den Kellern der Häuser heraus in regelmäßigen Abständen aktuelle Zählerstände automatisch an die Zentralen der städtischen Versorger senden. Das kann den aufwendigen manuellen Ausleseprozess sowie die Terminfindung erleichtern.
  • Ebenso können intelligente Mülleimer über das Maschinennetz ihren Füllstand melden. Städtische Müllunternehmen können so die Routenplanung der Einsatzfahrzeuge optimieren und Mülltonnen leeren noch bevor sie überfüllt sind. 
  • In Industriehallen oder mittelständischen Lagern können Ortungs- und Bewegungssensoren Rohstoffe oder fertige Produkte überwachen und über das Maschinennetz einen Alarm auslösen, wenn sich Unbefugte Zugang zum Grundstück verschaffen.
  • Im Boden oder in Straßenlaternen verbaute Sensoren könnten zudem die Parkplatzsuche in der Innenstadt erleichtern.

Im Dezember des vergangenen Jahres hat Vodafone den deutschlandweiten Ausbau des Maschinennetzes in Düsseldorf gestartet. Bis September 2018 soll die neue Technologie großflächig in Deutschland funken und kann dann bis zu 4 Milliarden Gegenstände gleichzeitig miteinander kommunizieren lassen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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