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News 04.04.2018

Duisburger Hafen: Effizienzsteigerungen durch Big Data

Institut paluno stellt Produktivitäts-Cockpit aus EU-Leuchtturmprojekt vor

Der Duisburger Hafen: Lange Güterzüge rollen ein, Kräne heben Container von den Waggons und verladen sie zum Weitertransport. Entscheidend ist, möglichst frühzeitig und genau über die relevanten Faktoren Bescheid zu wissen. Hat der Zug aus Göteborg Verspätung? Wie kommen die LKW bei schlechtem Wetter durch den angespannten Verkehr? Das vom Software-Technik-Institut paluno der Universität Duisburg-Essen entwickelte Produktivitäts-Cockpit liefert schnell Informationen sowie Vorhersagen, ob die Zeitpläne am Terminal eingehalten werden können. Die Arbeiten sind Teil des europäischen Big-Data-Projekts TransformingTransport.

„Mit dem Produktivitäts-Cockpit lassen sich die Prozesse im Terminal in Echtzeit überwachen und steuern. Kommt es zu Verzögerungen in der Transportkette, können die Verantwortlichen unverzüglich entscheiden, mit welchen Maßnahmen sie darauf reagieren“, erklärt Dr. Andreas Metzger, der das EU-Projekt am paluno technisch koordiniert.

Die Vorhersagen stützen sich auf zahlreiche, unterschiedliche Datenquellen. Neben der aktuellen und voraussichtlichen Wetter- und Verkehrslage, zählt hierzu auch die exakte Positionserfassung der Züge und Container am Umschlagsplatz. Durch die Einbeziehung von Daten der Vergangenheit werden die Prognosen fortlaufend besser.

Das von der EU mit insgesamt 18,7 Millionen Euro geförderte Leuchtturmprojekt TransformingTransport zeigt auf realistische, messbare und reproduzierbare Weise die transformativen Effekte, die von Big Data im Mobilitäts- und Logistiksektor ausgehen können. TransformingTransport adressiert in insgesamt 13 Piloten sieben wichtige Domänen des Mobilitäts- und Logistiksektors.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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