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News 09.03.2018

Positive Dynamik aber große Herausforderungen durch neue digitale Technologien

Expertenkommission Forschung und Innovation stellt Jahresgutachten 2018 vor

Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) hat ihr elftes Gutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit an die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesforschungs-ministerin Johanna Wanka übergeben. Die Expertenkommission bescheinigt mit ihrem elften Gutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit der deutschen Forschungs- und Innovationspolitik eine positive Dynamik. Gleichzeitig betont sie Herausforderungen wie den digitalen Wandel und ein verlangsamtes Produktivitätswachstum.

Die Hightech-Strategie steht für den erfolgreichen innovationspolitischen Kurs der Bundesregierung. Ihre Wirkung zeigt sich an Deutschlands starker internationaler Position. Deutschland belegt bei internationalen Rankings, wie dem EU-Innovationsanzeiger, vordere Plätze und gilt als Land mit einem zukunftsorientier-ten Innovationssystem. Dennoch sinkt in Deutschland, wie die Expertenkommission herausstellt, der Anteil an Unternehmen mit Innovationsaktivitäten. Die Bundes-regierung wird dieser Entwicklung entgegensteuern und künftig noch stärker auf Vernetzung und eine Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen setzen.

„Vor uns stehen große Herausforderungen durch neue digitale Technologien auf Basis von künstlicher Intelligenz, autonomer Systeme, Robotik, Big Data oder Cloud-Computing, die künftig Deutschlands bisherige Spezialisierungsvorteile in Frage stellen und zugleich aber auch neue Geschäftsmodelle ermöglichen“, so der Vorsitzende der Expertenkommission, Prof. Dietmar Harhoff, „Den neuen digitalen Anforderungen muss sich deshalb auch das deutsche Bildungs- und Weiter-bildungssystem stellen: Fähigkeiten in Software- und Algorithmen-Entwicklung bzw. entsprechend qualifizierte Fachkräfte mit digitalen ‚Schlüsselkompetenzen‘ sind wichtige Voraussetzungen für Produktivitätswachstum und Innovation in alten wie in neuen Branchen.“

Die sechsköpfige Expertenkommission ermittelt wichtige Aufgaben in vier Bereichen:

  1. Die Chancen der Digitalisierung nutzen. Dazu gehöre insbesondere die Umsetzung des geplanten „DigitalPakt Schule“ und eine umfassende Vermittlung digitaler Kompetenzen sowie ein ambitionierter Aufbau einer wettbewerbsfähigen Breitbandinfrastruktur.
  2. Stärkere Innovationsanreize für Start-ups und KMU setzen. Wichtig seien dabei besonders eine steuerliche Förderung von Forschungs- und Entwicklung und Anreize für die Bereitstellung von Wagniskapital durch private Akteure.
  3. Stärkung des Wissenschaftssystems. Neben einer Erhöhung der Grund-finanzierung von Hochschulen regt die Kommission auch ein langfristiges Nachfolgeprogramm für den Hochschulpakt an.
  4. Innovationsfreundlichere F&I-Governance. Die Hightech-Strategie der Bundesregierung wurde ausdrücklich gelobt und sollte laut Ansicht der Kommission fortgeschrieben werden, insbesondere auch mit Blick auf Querschnittsthemen wie autonomen Systemen und künstlicher Intelligenz. Im Weiteren wurde auch die Einrichtung einer „Agentur zur Förderung radikaler Innovationen“ für die Umsetzung besonders visionärer Projekte angeregt.

Das vollständige Gutachten finden Sie hier. Eine Kurzfassung finden Sie hier.

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