Direkt zum Inhalt
Kontakt
Teilen

Kontakt

Sie haben Fragen, Wünsche oder Anregungen?
Kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen gerne weiter.

News 09.02.2018

Automatisierte Datenanalyse für KMU

Projekt DROPS – Data Mining-basierte Optimierung der Produktion, ihrer Steuerung und Überwachung – möchte einen Überblick in die Datenflut von Produktionsanlagen bringen

Wo kann der Fertigungsprozess verändert werden, um die Qualität der Produkte zu verbessern? In kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gibt es zwar viele Daten, die Hinweise für die Optimierung von Fertigungsprozessen geben können, aber noch wenige Möglichkeiten, diese auszuwerten. Das möchten Informatiker der Hochschule OWL, der Hochschule Weserbergland und dem Unternehmen Next Vision GmbH im Projekt DROPS – das steht für „Data Mining-basierte Optimierung der Produktion, ihrer Steuerung und Überwachung“ – ändern.

Kurze Produktionszeiten, wenig Ausschuss, kein Stillstand der Maschinen: Produktionsanlagen müssen viel leisten, um den wirtschaftlichen Anforderungen von Unternehmen gerecht zu werden. Wo Verbesserungspotenziale liegen oder ob Anlagen Gefahr laufen, durch Defekte auszufallen, lässt sich häufig aus den Daten herauslesen, die die Maschinen während ihrer Arbeit sammeln. Doch um die Aussagen dieser Daten zu überblicken und zu verstehen, braucht es Experten, die sich vor allem KMU nicht leisten können. Deshalb zielt DROPS darauf, die großen Mengen an Daten möglichst automatisiert so aufzubereiten, dass auch grundqualifiziertes Personal aus ihnen korrekte Schlüsse ziehen kann. Entstehen soll eine interaktive Darstellung von Datenanalysen, die im Multi-Touch-Modus auf Bildschirmen bedient werden kann – und perspektivisch auch über Gesten und Sprache.

Der Schwerpunkt des Fachgebiets Betriebliche Informationssysteme der Hochschule OWL liegt im Projekt DROPS auf der Datenanalyse zur Produktionsoptimierung. Solche Muster verraten beispielsweise, in welchen Situationen im Produktionsprozess besonders viel Ausschuss entsteht. Die Hochschule Weserbergland legt den Fokus auf die Optimierungsalgorithmen für die Produktion. Die Next Vision GmbH ist spezialisiert auf Business Intelligence Lösungen. Die Projektpartner kooperieren auch mit der SmartFactoryOWL in Lemgo, wo unter anderem ein Demonstrator für das Projekt entstehen könnte.

Die im Projekt analysierten Daten sind real – sie stammen aus KMU, die den Wissenschaftlern Einblicke in ihre Datensammlung geben und im Gegenzug Hinweise auf Verbesserungspotenziale in ihren Produktionsabläufen erhalten. Weitere Unternehmen können sich noch am Projekt beteiligen. „Das ist eine Win-Win-Situation: Wir erhalten Daten für die Forschung, die Unternehmen analytische Ergebnisse“, betont Professorin Jessica Rubart, Leiterin des Projekts.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bleiben Sie informiert über die Vielfalt der digitalen Transformation in NRW.

Jetzt Wissensvorsprung sichern