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News 08.02.2018

Digitaler Wandel: Führungskräfte fordern globales Konzept

Timeline 2030 Report: technologische Schlüsseltrends sind Automatisierung und künstliche Intelligenz

84 Prozent der globalen Firmen fordern eine übergreifend abgestimmte und gemeinschaftlich entwickelte Antwort auf die Herausforderungen des digitalen Wandels, das ist Ergebnis der von Fujitsu in Auftrag gegebenen Studie „Timeline 2030: Finding our path to prosperity“. Diese Antwort könnte unter Führung der Regierungen und internationaler Gremien entwickelt werden. Hierbei gelte es, Schlüsseltrends wie z. B. den Internetzugang für 70 Prozent der Weltbevölkerung, die Automatisierung inklusive der Robotik, die rapide Entwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz sowie die zunehmende Überalterung der Gesellschaft zu berücksichtigen. Ohne eine koordinierte Intervention drohen sowohl Massenarbeitslosigkeit als auch eine zunehmende Ungleichheit, so die Sorge der rund 1.400 befragten Führungskräfte von international agierenden Unternehmen. 

Mehr als die Hälfte der Befragten sieht die Zuständigkeit bei der Erarbeitung eines globalen Konzepts in erster Linie bei internationalen Organisationen wie der UN, wohingegen 46 Prozent zunächst die nationalen Regierungen in der Verantwortung sehen. Dabei sind mehr als drei Viertel der Ansicht, dass ihre Regierung aber auch die internationalen Organisationen derzeit keine ausreichenden Aktivitäten planen und auch nicht dazu in der Lage wären.

Die Studie skizziert zwei gegensätzliche Szenarien – ein positives (The Path to Prosperity) und ein negatives (The Road to Regression). Bei der Überprüfung der identifizierten Trends werteten die Führungskräfte die Automatisierung (86 Prozent) als wichtigsten Trend, gefolgt von lebenslangem Lernen und der digitalen Staatsbürgerschaft (je 73 Prozent). Generell glauben 59 Prozent, dass die technische Entwicklung bis 2030 zu positiven Resultaten und Konsequenzen geführt haben wird. Das zentrale Kriterium für den „Path to Prosperity“ ist jedoch die unbedingte Notwendigkeit einer globalen Zusammenarbeit.

Hierfür liegt in den Augen der Studienteilnehmer der wichtigste Ansatzpunkt bei der Ausbildung. Mit 46 Prozent glaubt fast die Hälfte, das zurzeit wirksamste Mittel sei die Weiterqualifizierung der Arbeitnehmer, 41 Prozent setzen auf die Nachwuchsarbeit in Schulen und Universitäten. Die technische Infrastruktur – beispielsweise in der Gestalt von Highspeed-Internet – steht für 37 Prozent im Vordergrund. Trends wie eine sich permanent online befindende Welt, die zunehmende Automatisierung sowie die demografische Entwicklung sind schon gegenwärtig omnipräsent. Alarmierend erscheint hierbei vor allem, dass knapp die Hälfte der Teilnehmer glaubt, auch aus eigenem Verschulden, nur kaum oder unzureichend auf die kommenden Entwicklungen vorbereitet zu sein.

Den vollständigen Report finden Sie hier.

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