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News 05.02.2018

Schafft KI Raum für kreativeres Arbeiten?

Projekt SmartAIwork: Monotone Tätigkeiten sollen reduziert werden, um Arbeitszeit für inhaltliche Aufgaben zu gewinnen

Die gegenwärtige Phase der Digitalisierung von Arbeit ist durch die zunehmende Anwendung von technologischen Systemen mit künstlicher Intelligenz gekennzeichnet: also selbstlernende Systeme, die mit Funktionen versehen sind, welche zuvor nur durch menschliche Intelligenz erbracht werden konnten. Doch der Einsatz dieser Systeme betrifft nicht nur die Arbeit im Produktionsbereich, sondern auch Tätigkeiten in Büros. So können beispielsweise Chatbots, also Programme die eine Konversation mit Nutzern führen können, bei Antworten auf Kundenanfragen zu Prozessen oder zur Bearbeitung von Beschwerden eingesetzt werden. Die Abnahme monotoner Verwaltungsaufgaben durch KI-Systeme soll Raum für kreativeres Arbeiten schaffen.

Das neu gestartete Verbundprojekt „SmartAIwork“, in dessen Projektkonsortium auch die Wuppertaler Stadtwerke vertreten sind, wird vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) geleitet und widmet sich der Frage, welche Potenziale von künstlicher Intelligenz für eine menschengerechte und kompetenzfördernde Gestaltung von Sachbearbeitungsprozessen genutzt werden können. Der Fokus liegt darauf, Mitarbeiter in Unternehmen bei ihrer Arbeit durch selbstoptimierende Systeme zu unterstützen und Raum für Kreativität zu schaffen. Fehleranfällige und monotone Tätigkeiten sollen somit reduziert werden, um Arbeitszeit für innovative und inhaltliche Tätigkeiten zu gewinnen.

Darüber hinaus sind die Ziele des Projekts vielfältig: von der Analyse des technologischen Entwicklungsstands künstlicher Intelligenz und deren möglichen Anwendungen in Arbeitsprozessen jenseits der Produktionshallen bis hin zu Gestaltungslösungen für neue Mensch-Technik-Interaktion in der Praxis. Um die Ergebnisse des Projekts übertragbar zu machen, werden Instrumentarien zur Technologieauswahl, Prozessauswahl und Kompetenzentwicklung erarbeitet, die besonders kleine und mittlere Unternehmen bei Gestaltungsinitiativen unterstützen sollen. Zudem werden Handlungsempfehlungen für Akteure in Wirtschaft und Politik rund um eine menschengerecht gestaltete Digitalisierung in den Unternehmen formuliert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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