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News 30.01.2018

Software-Sicherheit: Zahl registrierter Lücken steigt erheblich

Hasso-Plattner-Institut ermittelt Anstieg von 36 Prozent in 2017

Im Jahr 2017 hat die Zahl der weltweit registrierten Software-Sicherheitslücken einen neuen Höchststand erreicht. Die Auswertung des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts ergab, dass in den vergangenen zwölf Monaten rund 11.003 Meldungen zu Software-Schwachstellen gefunden wurden. Im Vorjahr waren es noch 8.093.

„Die aktuellen Rekordwerte der registrierten Sicherheitslücken sind alarmierend, da immer größere Bereiche des wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Lebens von komplexen Software-Lösungen abhängen“, so Professor Dr. Christoph Meinel, Direktor des Hasso-Plattner-Instituts. Sowohl Firmen als auch Privatnutzer sollten ihre Programme regelmäßig mit Updates aktualisieren und auf die Anwendung von Software verzichten, für welche keine Updates mehr angeboten werden.

Die Auswertung der Informatikwissenschaftler zeigt, dass die Schwachstellen aller Schweregrade zugenommen haben:

Ansteigende Sicherheitslücken, Quelle: HPI 2018

  • Bei den Sicherheitslücken mit geringem Schweregrad ist ein Anstieg um rund 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen
  • Bei den Sicherheitslücken mit mittlerem Schweregrad ein Anstieg um rund 51 Prozent 
  • Auch die Software-Schwachstellen mit hohem Schweregrad – diese können besonders gravierende Auswirkungen für die Betroffenen haben – sind um rund 17 Prozent angestiegen 

Grundlage der Daten ist die Vulnerability Database des Instituts, welche bekannte Software-Sicherheitslücken auf Basis von Fehlerbeschreibungen der Hersteller und anderer Internetportale sammelt. Dort findet sich auch eine Möglichkeit der Selbstdiagnose für den Browser und zugehörige Plugins.

Die vollständigen Statistiken finden Sie hier.

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