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News 10.01.2018

IKT-Branche: Deutscher Außenhandel wächst

Umsätze der Exporte und Importe von IKT-Waren sind im vergangenen Jahr deutlich gestiegen

Der Handel mit Geräten und Ausrüstung der Informations- und Kommunikationstechnik sowie der Unterhaltungselektronik hat im vergangenen Jahr stark an Dynamik gewonnen. Das ist das Ergebnis einer Auswertung neuester Daten des Statistischen Bundesamts zum deutschen Außenhandel durch den Digitalverband Bitkom.

Allein zwischen Januar und September 2017 nahmen die Exporte deutscher IKT-Produkte um 9 Prozent auf 27,5 Milliarden Euro zu. Besonders kräftig stieg die Nachfrage nach deutscher IT-Hardware mit einem Plus von 20 Prozent auf 14,1 Milliarden Euro. Der Export von Telekommunikationsprodukten blieb konstant bei 10,1 Milliarden, die Ausfuhr von Unterhaltungselektronik wuchs um 3 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro.

Wichtigste Exportmärkte für ITK-Produkte aus Deutschland, Januar bis September 2017
Quelle: Bitkom Research (2018): Wichtigste Exportmärkte für ITK-Produkte aus Deutschland, Januar bis September 2017

Wichtigste Exportländer für deutsche IKT-Produkte sind die europäischen Nachbarn. An der Spitze steht die Tschechische Republik mit einem kräftigen Plus von 51 Prozent auf 2,32 Milliarden Euro in den ersten drei Quartalen 2017. Es folgen Polen (2,29 Milliarden, plus 21 Prozent) und das Vereinigte Königreich (2,26 Milliarden Euro, plus 14 Prozent). Einziger nichteuropäischer Vertreter unter den zehn wichtigsten Exportländern sind die USA mit einem Volumen von 1,44 Milliarden Euro (plus 4 Prozent).

Auch die Importe ausländischer IKT-Waren wuchsen kräftig um 11 Prozent auf 44,9 Milliarden Euro.

Wichtigste Importmärkte für ITK-Produkte, Januar bis September 2017
Quelle: Bitkom Research (2018): Wichtigste Importmärkte für ITK-Produkte, Januar bis September 2017

Bei den Importen führt China mit weitem Abstand. Zwischen Januar und September wurden aus der Volksrepublik Waren im Wert von 20,58 Milliarden Euro eingeführt. Das entspricht einem Anstieg von 11 Prozent. Dahinter folgen die Niederlande (2,53 Milliarden, minus 5 Prozent) und abermals die Tschechische Republik (2,50 Milliarden, plus 26 Prozent). Den größten Zuwachs unter den Top-10-Importländern verzeichnet Südkorea mit einem Plus von 94 Prozent auf 1,42 Milliarden Euro.

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