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News 04.01.2018

Konsortial-Benchmarking: Agile Invention

Interessierte Unternehmen können sich jetzt noch am Projekt beteiligen. Kick-off-Veranstaltung am 15.02.2018

Radikale und disruptive Innovationen können Unternehmen dabei helfen, gänzlich neue Kundenkreise zu erschließen und ihre Wettbewerbsposition langfristig zu sichern. Jedoch ist die Entstehung solcher Innovationen gerade in frühen Phasen des Entwicklungsprozesses häufig mit großen Unsicherheiten verbunden und mit klassischen Methoden der Produktentwicklung nur schwer greifbar.

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie und das Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen planen deshalb das Konsortialprojekt „Agile Invention“. Ziel des Konsortial-Benchmarking-Projekts ist es, gemeinsam mit einem Industriekonsortium  exzellente Vorgehensweisen für die frühen Phasen des Innovationsprozesses aufzudecken, mit denen Unternehmen solche disruptiven Innovationen entwickeln. Die Aachener Forscher wollen gemeinsam mit namhaften Industrie- und Forschungspartnern vor allem herausfinden, welchen Beitrag neue Innovationsumgebungen wie Inkubatoren, Acceleratoren oder Innovation Labs und agile Entwicklungsmethoden und Prozesse dazu leisten.

Die Methode des Konsortial-Benchmarkings hat sich in zahlreichen Vorgängerprojekten bewährt: Ein branchenübergreifendes Industriekonsortium bringt eigene Fragen in das Projekt ein und benennt besondere Herausforderungen. Das Fraunhofer IPT und seine Forschungspartner greifen diese Fragen in einer europaweiten Benchmarking-Studie zum übergeordneten Thema auf. Anhand der Studienergebnisse und persönlicher Interviews wird eine Vorauswahl an Unternehmen getroffen, deren Vorgehensweisen besonders gute Antworten auf die Fragen des Konsortiums liefern. Zu den ausgewählten Unternehmen erarbeiten die Aachener Forschungspartner detaillierte Fallstudien, auf deren Basis das Konsortium anonymisiert fünf »Successful-Practice-Unternehmen« auswählt. Die Mitglieder des Konsortiums besuchen diese Unternehmen im Anschluss jeweils einen Tag vor Ort.

Interessierte Unternehmen können sich jetzt noch an dem Projekt beteiligen, das am 15. Februar 2018 beginnt und eine Laufzeit von rund neun Monaten hat. In diesem Zeitraum finden drei eintägige Treffen der Konsortialpartner statt sowie die fünf eintägigen Besuche bei den ausgewählten "Successful-Practice-Unternehmen". 

Weitere Informationen finden Sie hier.

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