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News 05.12.2017

Hochschulausgründungen: Bochum besonders erfolgreich

Ergebnisse der fünften Wettbewerbsrunde, Bewerbungsfrist der nächsten Phase endet 23. März 2018

Zwei von sechs geförderten Projekten im Wettbewerb „Start-up-Hochschulausgründung“ kommen aus der Ruhr-Universität Bochum. Bereits in der vorigen Wettbewerbsrunde hatte die RUB mit drei von zwölf Förderzusagen landesweit am besten abgeschnitten. Weitere Gewinner der fünften Förderrunde sind Streamcake von der Hochschule Ruhr West, ein Multifunktionsgerät zur Herstellung von Sandwichstrukturen von der Fachhochschule Bielefeld, ein Smart Boxing Glove von der Deutschen Sporthochschule Köln sowie eine neuartige Gleichrichtungstechnik für die Energiespeicherung aus der Universität Paderborn.

Wie wertvoll ein einzelner Fußballspieler für seine Mannschaft ist, berechnen Michael Senske und Patrick Balzerowski für ihr Start-up Base Analytics aus Bochum mit Methoden, die sie eigentlich für ihre Promotion im Exzellenzcluster Ruhr Explores Solvation benötigen. Mit ihrem Algorithmus können sie in rund einer Stunde die wertvollsten Spieler einer Liga ermitteln – eine Information, die als Vorfilter für das Scouting nützlich ist. Das visuelle Scouting wird dadurch nicht überflüssig, sondern sinnvoll ergänzt. Nach der Gründung soll Base Analytics als weltweit erstes Unternehmen eine flächendeckende Spieleranalyse sowohl im Profi-, Jugend- und Amateurbereich als auch im In- und Ausland anbieten.

Die digitale Währung Bitcoin soll auch in Deutschland die Mitte der Gesellschaft erreichen. Die Gründer des Bochumer Start-ups Cardcoin wollen daher neue Bezugsmöglichkeiten von Kryptowährungen innerhalb von Deutschland einführen – mit einer Prepaidkarte, mit der Nutzer deutschlandweit simpel und schnell Bitcoins erwerben, oder durch bequeme Online-Zahlung. Das alles läuft über eine Internetplattform. Ziel ist, Bitcoins durch eine möglichst einfache Methode in die Lebenswelt der Menschen zu bringen.

Die Bewerbungsfrist für die sechste Runde endet am 29. März 2018. Projekte in der Gründungsphase, die auf technologischen, betriebswirtschaftlichen oder sozialen Innovationen, aber auch auf innovativen, wissensintensiven Dienstleistungen basieren, können Fördermittel in Höhe von bis zu 240.000 Euro über maximal 18 Monate beim Projektträger Jülich beantragen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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