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News 13.11.2017

IT-Fachkräftemangel: Inzwischen 55.000 offene Stellen

Insbesondere Software-Entwickler sowie Experten für Big Data, Industrie 4.0 und Cloud-Computing gesucht

Der Mangel an IT-Fachkräften spitzt sich weiter zu: In Deutschland gibt es derzeit 55.000 offene Stellen für IT-Spezialisten; das entspricht einem Anstieg um 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2016 waren es 51.000 offene Stellen. Das ist das Ergebnis einer Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte des Digitalverbands Bitkom. In der IT- und Telekommunikationsbranche geben drei von vier Unternehmen (75 Prozent) an, dass aktuell ein Mangel an IT-Spezialisten herrscht; vor einem Jahr waren es noch 70 Prozent. Mehr als die Hälfte der IKT-Unternehmen (56 Prozent) erwartet, dass sich der Fachkräftemangel in Zukunft weiter verschärfen wird. 

Anzahl zu besetzender IT-Stellen in der Gesamtwirtschaft (jeweils im September)

Knapp zwei Drittel der Unternehmen (63 Prozent), die freie Stellen für IT-Spezialisten haben, suchen Software-Entwickler. Von ihnen wird vor allem Know-how in Big Data (57 Prozent, +10 Punkte im Vergleich zu 2016), Industrie 4.0 (46 Prozent, +11 Punkte) und Cloud-Computing (45 Prozent, +5 Punkte) erwartet. Stärker gefragt als im Vorjahr sind auch Entwickler für Social Media (41 Prozent, + 10 Punkte), Apps und mobile Webseiten (38 Prozent, + 2 Punkte) sowie Sicherheit (28 Prozent, + 8 Punkte). Neben Software-Entwicklern suchen die IKT-Unternehmen vor allem Anwendungsbetreuer/Administratoren (21 Prozent), IT-Sicherheitsexperten (20 Prozent) und IT-Berater (19 Prozent).

Auch in den Anwenderbranchen werden IT-Spezialisten händeringend gesucht. Zwei Drittel der Unternehmen (67 Prozent) beklagen einen Mangel an IT-Spezialisten. Das sind 2 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Die Anwenderunternehmen verzeichnen aktuell 31.500 freie Stellen für IT-Fachkräfte. Trotz rückläufiger Tendenz sind Anwendungsbetreuer und Administratoren weiterhin am stärksten gefragt (33 Prozent, -4 Punkte), gefolgt von Software-Entwicklern (30 Prozent, -1 Punkt) und IT-Sicherheitsexperten (20 Prozent, +3 Punkte).

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