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News 09.11.2017

Blockchain hat das Potenzial ganze Branchen auf den Kopf zu stellen

Beglaubigungsprozesse werden schneller, sicherer und billiger

Blockchains sind fälschungssichere, verteilte, redundante Datenstrukturen, in denen Transaktionen in der Zeitfolge protokolliert, nachvollziehbar, unveränderlich und ohne zentrale Instanz abgebildet sind. Somit lassen sich Eigentumsverhältnisse (digital Assets) direkter und effizienter als bislang sichern und regeln, da eine lückenlose und unveränderliche Datenaufzeichnung gewährleistet wird.

Knapp 100 Besucher informierten sich im Oktober 2017 im VolksbankForum der VerbundVolksbank OWL eG in Paderborn über die Blockchain. Dr. Friedrich Keine, Vorstand der VerbundVolksbank OWL eG, erläuterte bei seiner Begrüßung, weshalb dieses Thema  eine wichtige Rolle spielt. Denn: Beglaubigungsprozesse werden schneller, sicherer und billiger, weil Validierungsalgorithmen der Blockchain-Technologie ganz ohne Intermediäre auskommen, die die Vertrauenswürdigkeit der aufgezeichneten Transaktionsdaten garantieren. Blockchain stellt damit eine Querschnittstechnologie dar, die das Potenzial hat, Politik, Verwaltung und Wirtschaftszweige gewaltig auf den Kopf zu stellen. Gerade für Deutschland und die EU mit sehr vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen ist die Blockchain eine ideale Technologiebasis für eine vertrauenswürdige verteilte Zusammenarbeit mit hohem Potenzial für neue Geschäftsmodelle und Ökosysteme.

Beispiele für bisherige Anwendungsfelder sind unter anderem die Kryptowährungen (z. B. Bitcoin), elektronische Auktionen, Identity-Management und der Diamantenhandel. Zukünftig stark beeinflusst werden insbesondere der Finanz- & Energiesektor, Notare, Treuhänder, Grundbücher, Vertragswesen, Identity-Lösungen und das Internet der Dinge (IoT). Im Gesundheitssektor kann die Blockchain Zugriffe auf Gesundheitsdaten regeln und Unternehmen können die Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten kostengünstiger und transparenter organisieren.

Professor Dr. Norbert Pohlmann vom Institut für Internet-Sicherheit an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen stellte insbesondere den technologischen Hintergrund sowie mögliche Anwendungsfelder vor. In der anschließenden Podiumsdiskussion vertieften Oliver Flaskämper, Gründer und Sprecher der Bitcoin Group SE, Stefan Mrozek, Digital Consultant & Startup-Coach von STARTUP LANDSCHAFT, Dr. Wolfgang Thronicke, R&D Project Manager bei Atos Information Technology GmbH, und Thomas Werning, Inhaber der Strategieberatungen thomas.werning.com, inwieweit Blockchain Technologien bereits im Ausland eine Rolle spielen, an welchen Stellen Unternehmen mit der Blockchain zukünftig in Berührung kommen können, welche Auswirkungen dies auf Geschäftsmodelle haben wird (u.a. auch für den Finanzsektor) und welche Fragen sich beim Datenschutz auftun.

Impressionen zur Veranstaltung finden Sie hier.

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