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News 13.11.2017

Mit Partikel-Sensoren gegen Graffiti

Funkstandard Narrowband IoT ermöglicht Alarmanlage 4.0

Hauswände, Zugwaggons, Bushaltestellen: Die Orte, an denen Graffitis täglich aufwendig wieder entfernt werden, sind vielfältig. Bundesweit entstehen jedes Jahr Schäden in Höhe von 200 bis 500 Millionen Euro. Allein die Deutsche Bahn verzeichnete im Vorjahr Reinigungskosten von 34 Millionen Euro. Laut Bundeskriminalamt wurden im Vorjahr mehr als 100.000 Sachbeschädigungen durch Graffitis polizeilich erfasst.

Die Alarmanalage 4.0 soll künftig helfen, Sprayer zu stellen, während diese ihr Werk verrichten. Dazu erfasst ein Sensor unter anderem die winzigen Farbpartikel der Graffiti-Farbe. Beginnt ein ungebetener Maler mit seinem Werk, schlägt der Sensor Alarm und sendet diesen über Narrowband IoT unmittelbar an eine Zentrale. Von hieraus können Sicherheitskräfte alarmiert werden und zum Einsatz ausrücken. Um Täter abzuschrecken noch bevor sie mit der Malerei beginnen, kann der Sensor zusätzlich direkt vor Ort einen Alarm auslösen.

Narrowband IoT ist eine spezielle Form der LTE-Frequenzen, die besonders auf die Kommunikation zwischen Maschinen ausgerichtet ist. Die Technologie hat starke Vorteile für den Einsatz im Internet der Dinge: Durch die Ausrichtung auf den Einsatz in Innenräumen können Daten an Orte übertragen werden, die sonst nur schwer für Mobilfunk erreichbar sind, etwa hinter dicken Hauswänden und unter der Erde. Weiterhin ist der Standard sehr energieeffizient, sodass Sensoren Batterielaufzeiten von mehreren Jahren aufweisen können.

Entwickelt wurde die Alarmanlage 4.0 von Vodafone Deutschland und Hyve.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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